Aquarell-Illustration einer Frau in Seitenlage auf der Matte, den Kopf auf einem Bolster, ein zweites Bolster zwischen den Knien

Warum es wichtig ist, dein Nervensystem zu verstehen

Vom menschlichen Nervensystem hast du sicher schon gehört oder gelesen. Es ist eine komplexe Struktur voller Verzweigungen, und es hat eine wichtige Aufgabe in deinem Leben. Eine viel größere, als du vielleicht denkst. Das Nervensystem beeinflusst direkt, wie du die Welt um dich herum wahrnimmst und wie du auf sie reagierst. Damit ist es ein großer natürlicher Verbündeter für deine Lebensqualität.

Francisco Kaiut, der Gründer von Kaiut Yoga, beschreibt es aus seinen Jahren als Yogalehrer so: Ihm ist aufgefallen, wie viele Menschen nicht wissen, wie das Nervensystem arbeitet. Und genau deshalb erreicht die Yogapraxis oft nicht das, was sie erreichen könnte. Sein Satz dazu: Die Gründe der Praxis zu verstehen, ist genauso wichtig wie das Praktizieren selbst. Dein Nervensystem verstehen heißt deshalb auch, deine Yogapraxis zu verstehen.

Das Wichtigste im Überblick

  • Das Nervensystem ist eine komplexe Struktur mit vielen Verzweigungen. Es hat einen direkten Einfluss darauf, wie du die Welt um dich herum wahrnimmst und wie du auf sie reagierst.
  • Viele Menschen wissen nicht, wie es arbeitet. Und genau deshalb bringt die Yogapraxis oft nicht die Ergebnisse, die sie bringen könnte.
  • Das autonome Nervensystem steuert die meisten Vorgänge in deinen Organen. Es hat zwei Anteile, den Sympathikus und den Parasympathikus, die dieselben Körperteile steuern, aber mit gegenteiliger Wirkung.
  • Der Sympathikus übernimmt bei Bedrohung und Belastung. Der Parasympathikus bringt dich zurück in die Ruhe und ist für Erholung, Verdauung und Abwehr zuständig.
  • Bleibt der Sympathikus dauerhaft aktiv, entsteht ein Zustand, den die Fachliteratur Sympathikotonie nennt. Der Körper steht dann permanent unter Alarm.
  • Die Kaiut-Yoga-Methode arbeitet mit sicheren Reizen an den Gelenken. Diese Reize stehen in direktem Zusammenhang damit, dass ein sympathischer, reaktiver Zustand abnimmt.
  • Das Ziel ist nicht, das autonome Nervensystem zu steuern. Das geht nicht, es arbeitet unwillkürlich. Das Ziel ist, es zu verstehen.
Hinweis:
Ich bin Nadine, eine der wenigen zertifizierten Kaiut-Yoga-Teacher in Deutschland. Ich unterrichte diese Methode live und online und praktiziere sie seit 2016. Kaiut Yoga wurde von Francisco Kaiut in Brasilien entwickelt.
Der Kern der Methode: Die Gelenke sind die Zugänge zum Nervensystem. Genau darüber arbeitet Kaiut Yoga, mit sanften, langsamen Positionen statt mit Kraft und Dehnung. Ausgerichtet ist die Methode auf Longevity und gesunde Körperfunktionen in jedem Alter.
Diesen Artikel habe ich anhand eines Original-Beitrags von Kaiut Yoga Brazil erstellt, in meinen Worten, aber super nah am Original. Alle Quellen und das englische Original findest du ganz unten.
Mein Ziel: Die Kraft dieser Methode für deutschsprachige Menschen zugänglich und verständlich zu machen.

Wie das Nervensystem aufgebaut ist

Denk an das Kabelnetz eines großen und leistungsfähigen Computers. Dieses Netz hat eine Hauptplatine, viele Leitungen und Verbindungen, alle miteinander verbunden. Der Computer nimmt Informationen auf, entschlüsselt sie, deutet sie und antwortet passend darauf. Für jede neue Information hat er interne Abläufe, die sie verarbeiten und eine angemessene Rückmeldung geben. Die Programmierung dieser Maschine ist makellos und arbeitet mit mehreren Programmen zusammen.

Genau so arbeitet dein Nervensystem.

Dieses System bringt Reize von den Sinnesrezeptoren zum Gehirn und zum Rückenmark. Und in die andere Richtung bringt es Reize zurück in alle Teile des Körpers. Ein echtes Kommunikationsnetz also, gebildet aus vielen Organen und Nervenendigungen, die miteinander im Austausch stehen und auf Reize aus dem Körperinneren wie aus der Umgebung reagieren.

Die drei Aufgaben

Dein Nervensystem erfüllt drei Funktionen:

  • Sensorisch: Sie hängt mit der Aufnahme von Reizen und Informationen zusammen, aus dem Körper und aus der äußeren Umgebung.
  • Motorisch: Austausch von Informationen und Reizen, die Bewegung überhaupt möglich machen.
  • Integrierend: Sie umfasst die Auswertung, die Verarbeitung und das Speichern der Reize und der aufgenommenen Informationen.

Das autonome Nervensystem

Das autonome Nervensystem ist der Teil des zentralen Nervensystems, der die meisten Vorgänge in deinen Organen steuert. Autonome Signale werden über zwei Anteile an die Organe weitergegeben: über den Sympathikus und über den Parasympathikus.

Diese beiden Systeme lassen sich anatomisch unterscheiden. Ihre Wirkungen auf die Zielorgane sauber voneinander zu trennen, gelingt aber nicht. Am besten erkennst du sie deshalb daran, in welcher Art von Situation sie gerade am aktivsten sind.

Beide steuern dieselben Körperteile und dieselben allgemeinen Funktionen, aber mit gegenteiliger Wirkung. Wenn du einer Bedrohung gegenüberstehst, egal ob körperlich oder emotional, springt dein Sympathikus an. Automatisch und unwillkürlich. Der Parasympathikus bremst bestimmte Reaktionen wieder ab und bringt den Körper in einen ruhigen Zustand, in dem er sich ausruhen, entspannen und erholen kann.

Sympathikus

Übernimmt bei Bedrohung und Belastung

Pupillenweiter Bronchienweiter Herzschlagschneller Leber gibtZucker ab Gefäßeenger Abwehr wirdheruntergefahren

Parasympathikus

Hat das Sagen in Ruhe, in Pausen und bei Sättigung

Speichel undSchlucken Drüsenangeregt Verdauungschneller Vagusnervdurch den Rumpf Darm inBewegung Hier hängtdie Abwehr
Beide steuern dieselben Körperteile, aber mit gegenteiliger Wirkung

Kampf oder Flucht

Der Sympathikus übernimmt in belastenden Situationen oder wenn eine mögliche Bedrohung da ist. Dann läuft eine sympathische Entladung durch den ganzen Körper, und mehrere innere Systeme gehen in Bereitschaft. Diesen Vorgang kennst du wahrscheinlich unter dem Namen Kampf-oder-Flucht-Reaktion.

Angesichts einer gefährlichen Situation produzierst du Adrenalin und Cortisol. Beides versetzt den Körper in Alarmbereitschaft, bereit zu reagieren. Diese Stoffe wirken an verschiedenen Stellen im Körper:

  • Die Pupillen weiten sich.
  • Luftröhre und Bronchien werden weiter.
  • Der Herzschlag beschleunigt sich.
  • In den Nebennieren wird die Produktion von Noradrenalin angeregt.
  • Aus der Leber wird verstärkt gespeicherter Zucker freigegeben.
  • Die Blutgefäße verengen sich.
  • Die Körperhaare stellen sich auf.

Frank Suárez beschreibt diesen Zustand mit einem Bild: Das entspricht dem Gaspedal eines Autos. Die Geschwindigkeit steigt auf einen Schlag, und deshalb ist alles angespannt und festgefahren.

Der Parasympathikus und der Vagusnerv

Der Parasympathikus regelt, wie du Energie verbrauchst und wie du sie sparst. Er hilft dir also, aus dem Alarmzustand zurück in einen ruhigen Zustand zu kommen. Er tut genau das Gegenteil vom Sympathikus.

In Momenten der Ruhe, in Pausen und bei Sättigung hat er das Sagen. Deshalb wird er auch der passive Anteil genannt.

Der allergrößte Teil dessen, was der Parasympathikus steuert, hängt am Vagusnerv. Das ist der längste aller Hirnnerven. Er verlässt das Gehirn und zieht durch die Lunge, durch das Herz, den Magen, den Darm und die Leber. Dieser eine Nerv reist also durch fast alle wichtigen Organe.

Aquarell-Illustration einer Frau, die aufrecht auf einem Bolster sitzt, den Rücken an der Wand, die Hände auf den Oberschenkeln

Warum deine Abwehr am ruhigen Anteil hängt

Der Parasympathikus regt die Drüsensekretion an, reguliert den Speichel und das Schlucken, wirkt auf die Muskulatur der Atemwege und beschleunigt die Verdauung und die Darmbewegung, damit mehr Nährstoffe aufgenommen werden können. Dieses System erfüllt also Aufgaben, die für dein Überleben wesentlich sind, und es tut das unwillkürlich und unbewusst.

Auch hier bringt Frank Suárez ein zugespitztes Bild: Wer steuert das Immunsystem? Der passive Anteil. Das heißt, wenn der erregte Anteil aktiv ist, hat der Körper keine Abwehr, weil er darauf eingestellt ist zu kämpfen oder zu fliehen, aber nicht darauf, sich zu verteidigen.

Sympathikotonie, der Dauer-Alarm

Für den Zustand, in dem der Sympathikus dauerhaft die Oberhand hat, gibt es einen Fachbegriff. Moacir Faria beschreibt ihn in „Human physiology“ so: Sympathikotonie ist der Zustand, in dem der Sympathikus die allgemeine Funktion in den Organen beherrscht. Das unwillkürliche Nervensystem steht dann dauerhaft unter Alarm, so als müsste es angreifen, fliehen oder erstarren.

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An der Basis des Gehirns sitzt die Hirnanhangdrüse, auch Hypophyse genannt. Ihr werden viele Aufgaben zugeschrieben. Sie steuert andere Drüsen, trägt zu einem funktionierenden Stoffwechsel bei und ist an der Bildung vieler Hormone beteiligt.

Ausgelöst wird dieser Alarmzustand im limbischen System, dem emotionalen Teil des Gehirns. Dort werden alle Reize von außen, also Gerüche, Geräusche und Bilder, mit dem verrechnet, was von innen kommt: woran ein bestimmter Geruch dich erinnert, ob du gerade Schmerzen hast, deine Erinnerungen insgesamt. Von dort geht das Signal an den Hypothalamus, der das vegetative Nervensystem steuert. Er stößt die Kette an, die schließlich über die Hirnanhangdrüse und die Nebennieren zur Ausschüttung der Stresshormone führt.

Anmerkung: Das englische Original nennt an dieser Stelle die Hirnanhangdrüse als Auslöser und beruft sich auf eine Arbeit von Trinidad Florindo. Ich habe die Arbeit geprüft. Sie behandelt ein anderes Thema und trägt die Aussage nicht. Die Reihenfolge im Körper läuft außerdem andersherum. Ich habe den Absatz deshalb korrigiert und lasse den Hinweis hier stehen, damit du weißt, wo ich vom Original abgewichen bin.

Sobald alle Informationen zu einem Reiz vorliegen, antwortet dein Gehirn automatisch. Und zwar so, wie es nötig ist, damit du reagierst und in gefährlichen Situationen überlebst.

Stehst du also vor einer Kampf- oder Fluchtsituation, aktivierst du den Sympathikus. Der Parasympathikus arbeitet umgekehrt daran, dass der Organismus in einen gelassenen Zustand zurückkehrt. Die Herzfrequenz sinkt, der Atemrhythmus wird ruhiger, du kommst in einen erholsamen Schlaf.

Die wünschenswerte Rückkehr zur Normalität wäre, dass nichts zurückbleibt. Weder von der Überreizung des Systems, das dich in Alarm versetzt hat, noch von dem, was die Situation dann neutralisiert hat.

Eine Erkrankung der modernen Zeit

Francisco Kaiut ordnet das so ein: Sympathikotonie ist eine Erkrankung der modernen Zeit und eine direkte Folge unseres belastenden Lebensstils. Ihr Hauptmerkmal ist, dass der Mensch anfängt, sein Leben in einem reaktiven und abwehrenden Betriebsmodus zu führen. Und dieser Modus hemmt die Verdauung auf Zellebene und die Erneuerungsvorgänge.

Wir leben in einer bewegten Umgebung, in der der Alltag viele Einwirkungen mitbringt, körperliche, chemische und emotionale. Das hält unsere Muskeln über Stunden angespannt, sie können ihre Deckung nicht fallen lassen. Wir schlafen nicht gut. Wir gewöhnen uns an so vieles, bis wir an Lebensqualität verlieren. Genau in diesem Moment entsteht Sympathikotonie.

Aquarell-Illustration einer Frau, die am Fenster steht, eine Hand auf der Fensterbank, den Kopf gesenkt

Der Grund dafür: Ist der Sympathikus aktiviert, wird das Immunsystem heruntergefahren, und der Körper hat keine Abwehr. Er hat dann keine natürliche Schutzschicht mehr, um sich gegen Viren, Bakterien, Parasiten und Pilze zu wehren.

Ein wichtiger Schritt hin zu mehr Sicherheit vor Erkrankungen ist deshalb, Praktiken in den Alltag zu holen, die verhindern, dass das Nervensystem dauerhaft im sympathischen Betrieb feststeckt. So bekommt der Körper mehr Unterstützung durch die natürlichen Abwehrmechanismen, die der Parasympathikus bereitstellt.

Angst und das Nervensystem

Angst gehört zu den Belastungen, die die Lebensqualität vieler Menschen heute am stärksten beeinträchtigen.

Angst hängt mit Sorge, Nervosität und starker Furcht zusammen, und sie ist direkt mit deinem Nervensystem verbunden. Sie ist zunächst eine natürliche Reaktion des Körpers. Sie kann aber zu einer Störung werden und sogar Sympathikotonie auslösen, wenn der ängstliche Zustand dauerhaft wird.

Gegen Angst und andere häufige Störungen wie die Sympathikotonie bietet sich die Yogapraxis als natürlicher Weg an, weil sie direkt auf das Nervensystem wirkt.

Alarm oder Erholung?

Acht Vorgänge aus deinem Körper. Ordne jeden dem Anteil zu, der ihn steuert. Du bekommst sofort eine Rückmeldung.

Noch keine Zuordnung

Der Unterschied wird greifbar, wenn du ihn im eigenen Körper spürst, nicht wenn du ihn liest.

Zu den Kaiut-Yoga-Stunden

Diese Zuordnung ist ein Verständnis-Check zum Artikel und keine gesundheitliche Einschätzung. Bei Beschwerden wende dich an medizinisches Fachpersonal.

Wissenschaftliche Untersuchungen weisen die beständige Yogapraxis bereits als ergänzende Therapie bei verschiedenen Störungen aus, die unmittelbar mit dem Nervensystem zusammenhängen. In der Kaiut-Yoga-Methode stehen die sicheren Reize an den Gelenken in direktem Zusammenhang damit, dass ein sympathischer und reaktiver Zustand abnimmt. Das beruhigt Geist und Körper. All das verlangsamt die inneren Rhythmen und lässt einen Zustand von Gegenwärtigkeit zu.

Was Kaiut bei seinen Schülern beobachtet hat

Francisco Kaiut beschreibt eine Beobachtung aus seiner Laufbahn: Menschen ziehen Angst- und Zwangsstörungen selten als Störung des Nervensystems in Betracht. Viele Male hat er Schüler zu sich kommen sehen, die genau dieses Bild mitbrachten und eine große Veränderung im Muster ihres Nervensystems brauchten. Sie wussten es nicht einmal. Sie sahen die negativen Folgen in Körper und Geist, verstanden aber nicht, dass alles mit einem dauerhaften Angstzustand zusammenhing, der aus diesem sympathischen Betrieb entstand.

Der meditative Zustand in der Yogapraxis ist dabei nicht nur ein kurzes Gefühl von Behaglichkeit und Ruhe. Dieser Zustand hängt mit chemischen Ausschüttungen zusammen, die der Parasympathikus bereitstellt, und die echte Lebensqualität erzeugen.

Deshalb lohnt sich eine Yogapraxis, die stärker ausgerichtet ist. Eine Praxis, bei der du erfasst, welche Teile deines Nervensystems währenddessen und danach aktiviert sind.

Aquarell-Illustration einer Frau, die kniend über einem Bolster ruht, die Stirn auf den übereinandergelegten Händen

Dein Nervensystem verstehen statt steuern

Aus diesem Bewusstsein für die Arbeitsweise des Körpers entsteht ein Weg zu mehr Wohlbefinden, von innen nach außen.

Die Absicht ist nicht, das autonome Nervensystem zu steuern. Das geht auch gar nicht, es arbeitet unwillkürlich. Die Idee ist, seine Arbeitsweise zu verstehen und zu begreifen. Denn dann wird es möglich, die Yogapraxis zu einem wirksamen Werkzeug zu machen, um die sympathische Aktivität des Nervensystems zu verringern.

So gehen wir in Richtung eines leichteren Lebens, frei von Sympathikotonie und viel ausgeglichener.


Referenzen

  • Kaiut Yoga, https://kaiutyoga.com
  • Faria, Moacir Serralvo und andere (2009). Fisiologia Humana. Biologia EaD, Universidade Federal de Santa Catarina, Florianópolis. Volltext als PDF
  • Domínguez-Morales, M. del R.; Martínez Florindo, T.; García Bernal, M. I.; Mendaro Elío, M. Recuperación de las Alteraciones del Equilibrio y del Control Postural mediante el Sistema de Biofeedback NeuroCrecer. Revista Española de Neuropsicología 2(4), 58-70. Dialnet
  • Suárez, Frank. El Poder del Metabolismo. Puerto Rico.
  • Suárez, Frank. El sistema nervioso pasivo lo resuelve. preguntaleafrank.com
  • Suárez, Frank. Episodio #1821, El Sistema Nervioso Pasivo Te Cura. YouTube
  • Suárez, Frank. Episodio #199, Características Dominantes De Las Personas Con Sistema Nervioso Excitado. YouTube
  • Cruz, Caio Ferraz (2005). Biofeedback e exterocepção no controle do movimento humano voluntário. Revista Digital, Jahrgang 10, Nr. 88, Buenos Aires. efdeportes.com
  • Brooks, Vernon B. (1986). The Neural Basis of Motor Control. Oxford University Press, New York.
  • Habib, Navaz (2019). Activate Your Vagus Nerve. Ulysses Press.
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  • McGonigal, Kelly (2015). The Upside of Stress. Avery, New York.
  • Rosenberg, Stanley (2017). Accessing the Healing Power of the Vagus Nerve. North Atlantic Books, Kalifornien.
  • La Vanguardia. Cinco cosas que no sabías del nervio vago. lavanguardia.com

Hier findest du das Original:

Cover des Kaiut-Yoga-eBooks „The Importance of Understanding the Nervous System“

Zertifizierte Fachberaterin für ganzheitliche Gesundheit & Ernährungsmedizin, Mikronährstoff- und Darm-Expertin mit Schwerpunkt auf Hormonen und Leistungsfähigkeit, Kaiut Yoga Teacher

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