
Schilddrüsenrechner
Du hast Schilddrüsenwerte, die laut Labor in Ordnung sind und trotzdem fühlst du dich nicht wohl? Dann hilft dieser Schilddrüsenrechner weiter.
Schilddrüsenrechner mit Auswertung für fT3, fT4 und TSH
Dieser kostenlose Schilddrüsenrechner rechnet deine Laborwerte nicht nur um, er wertet sie auch aus:
- fT3, fT4 und TSH in Prozent deines Referenzbereichs, jeweils mit Balken
- eine Einordnung für jeden einzelnen Wert
- alle drei Werte zusammen: Der Rechner zeigt dir, welches Muster die Fachliteratur für deine Kombination beschreibt
- das Verhältnis von fT3 zu fT4
- einen PDF-Report mit Einordnung und Balken, für deine Unterlagen oder das nächste Arztgespräch
- Komma oder Punkt, ohne Anmeldung und ohne E-Mail-Adresse
Du brauchst dafür keine medizinischen Vorkenntnisse.
⏱️ In unter 2 Minuten hast du deine Übersicht.
🔒 Deine Werte bleiben bei dir. Sie werden nicht gespeichert und nicht weitergegeben.
⭐️ Entwickelt von Nadine Kranz, zertifizierte Fachberaterin für ganzheitliche Gesundheit und Ernährungsmedizin, als verständliche Ergänzung zur ärztlichen Betreuung und zur eigenen Beobachtung. Die Auswertungstexte stützen sich auf die Leitlinien der DEGAM und der European Thyroid Association und auf Studien zu den einzelnen Mustern.
🎁 Du willst wissen, was hinter den Werten steckt und was sie alles beeinflusst? Dann hol dir meinen Guide „Schilddrüsenwerte ganzheitlich betrachtet“ für 0 €.
Schilddrüsenwerte-Rechner
Berechne und interpretiere deine Schilddrüsenlaborwerte (fT3, fT4, TSH) mit weiteren Informationen.
fT3
fT4
TSH
Wert und Referenzbereich brauchen dieselbe Einheit, also zum Beispiel beide in pmol/l oder beide in pg/ml. Am einfachsten übernimmst du alles aus demselben Laborbericht. Komma oder Punkt, beides geht.
Dein Extra:
Der Guide zu deinen Werten, mit Tracker

„Schilddrüsenwerte ganzheitlich betrachtet“ inkl. Tracker
Der Rechner zeigt dir, wo deine Werte liegen. Der Guide erklärt dir, was dahintersteckt.
- Was fT3, fT4, TSH und die Antikörper jeweils aussagen, verständlich erklärt
- Wie Ernährung, Mikronährstoffe, Darm, Leber, Stress und Schlaf auf deine Werte wirken können
- Ein Tracker, in den du deine Prozentwerte aus dem Rechner direkt überträgst, damit du den Verlauf über Monate siehst statt nur eine Momentaufnahme
30 Seiten • sofort als PDF • für 0 €
Warum du dich trotz „normaler“ Werte nicht wohlfühlst
Deine Blutwerte sind „okay“, heißt es in der Praxis. Aber du bist ständig müde. Gereizt. Dein Gewicht stagniert. Du hast das Gefühl, irgendetwas stimmt nicht. Damit bist du nicht allein.
Was heißt eigentlich „normal“?
Referenzbereiche sind weit gefasst. Sie zeigen, was bei vielen Menschen vorkommt. Sie sagen nichts darüber, wo genau du innerhalb dieser Spanne liegst und wie es dir dabei geht.
Genau das macht der Rechner sichtbar. Nicht nur, ob dein Wert im Bereich liegt, sondern wo. Er ersetzt keine ärztliche Diagnose. Er gibt dir eine verständliche Grundlage, um deine Werte über die Zeit zu beobachten und beim nächsten Termin gezielt nachzufragen.
Dein Wohlbefinden zählt, nicht nur die Laborzahlen.
Was du auf einen Blick siehst
- Wo dein fT3 und dein fT4 innerhalb ihres Referenzbereichs liegen, in Prozent statt in Zahlen, mit denen du nichts anfangen kannst
- Wie fT3 und fT4 zueinanderstehen, ein Verhältnis, das in der Fachliteratur als eigener Blickwinkel auf den Schilddrüsenstoffwechsel beschrieben wird
- Wo dein TSH im Verhältnis zu seinem Referenzbereich steht
- Alle drei Werte zusammen in einer Übersicht statt einzeln verstreut auf dem Laborzettel
Welche Muster der Rechner erkennt
Der Rechner schaut nicht nur auf jeden Wert einzeln. Er wertet TSH, fT3 und fT4 zusammen aus und zeigt dir, welches Muster die Fachliteratur für deine Kombination beschreibt:
- TSH erhöht, fT3 und fT4 im Referenzbereich: In den Leitlinien heißt das latente oder subklinische Unterfunktion. Die Hirnanhangsdrüse schüttet mehr TSH aus, um die Schilddrüse anzutreiben.
- TSH erniedrigt, fT3 und fT4 im Referenzbereich: In den Leitlinien heißt das latente oder subklinische Überfunktion. Ein niedriger TSH kann aber auch andere Gründe haben, zum Beispiel Medikamente.
- fT3 unter dem Referenzbereich, TSH im Referenzbereich: Die Fachliteratur nennt das Low-T3-Syndrom oder Non-Thyroidal-Illness-Syndrom. Beschrieben wird es vor allem bei schweren Erkrankungen und nach Operationen, ähnlich auch beim Fasten.
- fT3 unter, fT4 über dem Referenzbereich: Dieses Bild beschreibt die Fachliteratur bei bestimmten Medikamenten und erklärt es damit, dass weniger fT4 in das aktive fT3 umgewandelt wird. Auch wer L-Thyroxin nimmt, hat oft ein höheres fT4 und ein niedrigeres fT3 als Menschen ohne Schilddrüsenhormone.
- fT4 im unteren Drittel, fT3 deutlich höher: Die Fachliteratur beschreibt, dass der Körper einen größeren Anteil von fT4 in fT3 umwandeln kann, wenn die Schilddrüse weniger liefert. So kann fT3 stabil bleiben, obwohl fT4 sinkt.
Passt keines dieser Muster, vergleicht der Rechner, wie weit oben fT3 und fT4 jeweils in ihrem Referenzbereich liegen.
Ob ein Muster auf dich zutrifft, sagt der Rechner nicht. Er zeigt dir, welche Kombination du hast und was die Fachliteratur dazu beschreibt. Was das für dich heißt, klärst du im Arztgespräch.
So rechnet der Schilddrüsenrechner
Die Prozentlage zeigt, wo dein Wert zwischen Unter- und Obergrenze deines Labors liegt. Gerechnet wird so: Wert minus Untergrenze, geteilt durch Obergrenze minus Untergrenze, mal 100.
Ein Beispiel: Dein fT3 liegt bei 3,1 pg/ml, dein Labor gibt als Referenzbereich 2,0 bis 4,4 pg/ml an. Dann rechnet der Rechner (3,1 minus 2,0) geteilt durch (4,4 minus 2,0) mal 100 und kommt auf 45,8 %. Dein fT3 liegt also ziemlich genau in der Mitte.
0 % heißt genau auf der Untergrenze, 100 % genau auf der Obergrenze. Werte unter 0 % oder über 100 % liegen außerhalb des Referenzbereichs. Weil nur die Lage zählt, spielt die Einheit keine Rolle, solange Wert und Referenzbereich dieselbe haben.
Für wen der Rechner hilfreich ist
Der Schilddrüsenrechner passt zu dir, wenn …
- du deine Schilddrüsenwerte verstehen willst, ohne dich durch Fachsprache zu kämpfen
- du dich nicht wohlfühlst und mehr über deine Werte wissen möchtest
- du schon mehrfach gehört hast: „Die Werte sehen gut aus“, aber dein Bauchgefühl etwas anderes sagt
- du deine Werte über die Zeit beobachten und Veränderungen erkennen willst
- du mit einer klaren Übersicht ins nächste Arztgespräch gehen möchtest
Und ganz ehrlich: Wenn du wissen willst, was dir fehlt, ist die ärztliche Abklärung der richtige Weg. Der Rechner nimmt dir diese Antwort nicht ab. Er hilft dir, gut vorbereitet in dieses Gespräch zu gehen.
Häufige Fragen zum Schilddrüsenrechner
Die Berechnung selbst ist exakt, sie hängt allein von deinen Eingaben ab. Wichtig ist, dass Wert und Referenzbereich aus demselben Laborbericht stammen und dieselbe Einheit haben. Die Erläuterungen daneben stammen aus der Fachliteratur und sind allgemeines Wissen zum Thema. Sie sind keine Diagnose und ersetzen kein ärztliches Gespräch.
Du brauchst deinen fT3-, fT4- und TSH-Wert und zu jedem davon den Referenzbereich, den dein Labor angibt. Beides steht auf deinem Laborbericht. Achte darauf, dass Wert und Referenzbereich dieselbe Einheit haben. Der Rechner zeigt dir daraus die prozentuale Lage deiner Werte und das Verhältnis von fT3 zu fT4.
Ein einzelner Laborwert sagt dir wenig, weil jedes Labor eigene Referenzbereiche verwendet. Die Prozentangabe zeigt dir, wo dein Wert innerhalb deines Referenzbereichs liegt: nahe der Untergrenze, in der Mitte oder nahe der Obergrenze. Das macht deine Werte über verschiedene Labore und über die Zeit hinweg vergleichbar. Welche Lage für dich persönlich stimmig ist, lässt sich daraus nicht ableiten. Das ist individuell und gehört ins ärztliche Gespräch.
Die Rechnung selbst ist exakt. Was sie aussagt, hat Grenzen, und die solltest du kennen.
Die Prozentlage zeigt dir, wo dein Wert zwischen Unter- und Obergrenze deines Labors liegt. Das macht Werte aus verschiedenen Laboren vergleichbar und auch deine eigenen Werte im Verlauf.
Das Verhältnis von fT3 zu fT4 wird in der Fachliteratur als grober Anhaltspunkt dafür genutzt, wie viel Speicherhormon in das aktive Hormon umgewandelt wird. Studien rechnen dabei allerdings mit den reinen Laborwerten. Der Rechner vergleicht stattdessen die beiden Prozentlagen. Das ist eine Lesehilfe, die dir zeigt, ob fT3 und fT4 ähnlich liegen. Eine in Studien geprüfte Messgröße ist es nicht.
Der Rechner zeigt dir, welche Muster die Fachliteratur für Kombinationen wie deine beschreibt. Ob ein Muster auf dich zutrifft, sagt er nicht. Das klärst du im Arztgespräch.
Zum Weiterlesen:
Ja. Der Rechner rechnet deine Werte um, unabhängig davon, ob du Medikamente nimmst. Denk daran, dass eine Medikation die Werte beeinflusst und auch der Zeitpunkt der Blutabnahme eine Rolle spielt. Was deine Werte unter Medikation bedeuten und ob daran etwas anzupassen ist, gehört ausschließlich in ärztliche Hände. Ändere nie etwas in Eigenregie.
Ja. Der Rechner und der PDF-Report kosten nichts, und du musst dich dafür nirgends anmelden. Auch der Guide „Schilddrüsenwerte ganzheitlich betrachtet + Tracker“ ist kostenlos, dafür trägst du dich einmal mit deiner E-Mail-Adresse ein. Darin findest du alle Werte erklärt, auch die Antikörper, dazu die ganzheitlichen Einflussfaktoren und den Tracker für den Verlauf.
Der Report hält deine eingegebenen Werte und die Auswertung fest. Du kannst ihn abspeichern, ausdrucken und beim nächsten Termin in der Praxis mitnehmen. Und weil er das Datum enthält, kannst du ihn später mit einer neuen Berechnung vergleichen und siehst, wie sich deine Werte entwickelt haben.
Die findest du in meinem Guide „Schilddrüsenwerte ganzheitlich betrachtet + Tracker“. Darin erkläre ich dir jeden Wert einzeln, auch die Antikörper, und du erfährst, was diese Werte alles beeinflussen kann.
Wichtig zu wissen

Du bist ein Mensch
Wenn es dir gut geht, versuche nicht, deine Werte in eine bestimmte Richtung zu drehen. Viel wichtiger als die Zahl ist, wie du dich fühlst.
Deine Werte liegen nicht dort, wo du sie erwartet hättest, aber es geht dir gut? Dann ist das kein Grund zur Sorge. Beobachte es in Ruhe und lass dich ärztlich beraten.

Es gibt keine perfekten Werte
Wo sich ein Mensch wohlfühlt, ist individuell. Das hängt unter anderem davon ab, wie gut die Hormone in den Zellen ankommen.
Deshalb bringt der Vergleich mit anderen wenig. Entscheidend sind deine Lebensqualität und deine Leistungsfähigkeit. Dein Empfinden wiegt schwerer als jede Berechnung.

Warum sich der lange Blick lohnt
Deine Schilddrüse bestimmt mit, wie viel Energie dir jeden Tag zur Verfügung steht. Genau deshalb lohnt es sich, ihre Werte nicht nur einmal anzuschauen, sondern über die Jahre im Blick zu behalten. Wer früh versteht, wie der eigene Stoffwechsel arbeitet, kann früh etwas verändern, solange es noch leichtfällt. Darum geht es mir bei Vitalessenz: Energie, die bleibt.