Diesmal hörst du Teil 2 einer Geschichte, die in der letzten Folge schon angefangen hat. Also falls du sie noch nicht kennst, hör unbedingt vorher rein, sonst verpasst du das Fundament. Kurz zur Erinnerung: Mein Gast Masoumeh stand vor einer Schilddrüsen-OP. Sie hat sich für einen anderen Weg entschieden, eine sogenannte Thermoablation, und die hat tatsächlich gewirkt. Der Knoten ist von rund 40 auf 11 Milliliter geschrumpft und er wird vermutlich noch kleiner. Eine schwere OP wurde vermieden, und an dieser Stelle hätte Masoumeh einfach sagen können: erledigt, Haken dran, weiter im Leben. Sie hat das Gegenteil getan und genau darum geht es jetzt. Wie letztes Mal auch, der wichtige Hinweis vorab: Alles, was Masoumeh jetzt erzählt, ist ihre persönliche Erfahrung, keine medizinische Empfehlung. Wann immer du da irgendwelche Fragen dazu hast, besprich dich natürlich mit deinem Arzt oder deiner Ärztin deines Vertrauens.
Warum nach der Thermoablation nicht einfach Schluss machen?
„Wie ich gerade sagte, du hättest ja nach der Thermoablation sagen können, Knoten kleiner, Schilddrüse erhalten, alles gut. Warum hast du das nicht?“ – „Das Problem war ja an sich gelöst. Ich bin ja zu dir gekommen wegen dem Knoten. Ich habe den Knoten zwar nicht weggezaubert, aber das Problem war gelöst. Genau, das Problem war gelöst, aber mir war bewusst, dass irgendwas nicht stimmt. Und ja, wenn jetzt ist es der Knoten, später ist es ein Knoten in der Brust. Es war mir klar, dass mein Körper, mein Körper ist ja nicht gegen mich, dass irgendwas nicht funktioniert und das schon lange. Weil ich denke, wenn so ein Knoten so arg wächst, dann muss auch im Körper irgendwas extrem im Argen rein. Und ja, ich wollte nicht in ein paar Jahren irgendein größeres Problem haben. Also habe ich innerlich gespürt, ich muss irgendwas ändern an meinem Lifestyle. Ich muss etwas ändern, weil mein Körper wollte mir was sagen, das ist klar.“
„Und du hattest quasi auch gar keine Ahnung, woher das Ganze jetzt kommen könnte. Das war so mehr oder weniger ein blinder Fleck.“ – „Ja, ich dachte, okay, Jodmangel habe ich gelesen, aber wegen einer Sache glaube ich nicht, dass der Körper so durchdreht. Ja, leider nein. Das wäre einfach. Ja, dass in so kurzer Zeit ein Knoten so wächst. Und nee, also ich wollte einfach wissen, was stimmt jetzt nicht, was stimmt nicht mit meinem Körper.“
Müdigkeit und Gereiztheit als Normalität akzeptiert
„Wenn du jetzt einfach mal gedanklich zurückgehst an einen Tag, weiß ich nicht, letzten Sommer vor der ganzen Geschichte. Wie bist du da aufgewacht? Wie hast du dich gefühlt? Wie war denn dein Energielevel so damals, den du so für normal gehalten hast?“ – „Ich dachte, es ist normal, ständig müde, sehr, sehr gereizt zu sein. Und ich war wirklich sehr dünnhäutig, sehr gereizt. Ja, schnell auch wütend. Und ich habe das halt mit meinem Leben erklärt. So, das ist halt der Lifestyle. Früher hatte ich viel mehr Ruhepausen, konnte mehr für mich machen. Jetzt ist man ja Mutter. Man ist halt ständig abrufbar. Man hat halt keine richtigen Breaks. Und ich dachte, das ist halt der Lifestyle. Mein Leben ist voll perfekt. Alles ist in Ordnung. Und weil ich halt so lebe, wie ich lebe. Und nie zwei Tage im Bett den ganzen Tag liegen kann, bin ich einfach müde. Das ist normal. Ich habe es akzeptiert als Normalität. Ich wäre diese Thematik auch nie angegangen vor der Schilddrüse, dass ich müde bin.“
„Hat dich das an dir selbst überhaupt gestört zu dem Zeitpunkt?“ – „Ich hatte mich irgendwie daran gewöhnt. Es hat mich vorher gestört, aber es war die neue Normalität. Es war das New Normal bei mir. Es war einfach normal, dass ich müde und gereizt bin. Also es ist jetzt nicht so. Ich kenne das, mir ging es auch so. Ja, dass ich jeden ständig anschreie. Aber ich hatte keine Geduld. Mein Geduldsfaden war sehr, sehr kurz. Ja. Sehr kurz.“
Die Entscheidung, professionelle Hilfe zu suchen
„Und was war dann der Moment, in dem du dir gesagt hast, ich brauche jetzt mal jemanden, der mit mir da hinschaut. Das kriege ich irgendwie alleine nicht hin?“ – „Durch deine Podcast-Folgen habe ich dein Talent rausgehört. Es geht darum, es muss ja jemand hinschauen können und auch sehen. Und viele können das nicht. Die schauen hin oder schauen sich nicht das Ganze an. Und bei dir hatte ich das Gefühl, dass du erstens einen sehr hohen Wissensstand hast. Den haben halt die meisten Ärzte und auch Coaches nicht, sondern dass du einfach sehr viel weißt und halt sehr gut in Bezug setzen kannst. Und nicht einzeln schaust und dann schaust hier, was hat das damit zu tun, der Darm mit den Blutwerten, mit allem zusammen. Und ich habe mich ja mit Gesundheit schon vor ein bisschen beschäftigt und dachte auch, ich bin ein sehr gesund lebender Mensch. Ich hätte nicht gewusst, wo ich das sonst so in der Qualität bekomme. Also mir war klar: Okay, ich habe Nadine entdeckt und das mache ich jetzt. Das wäre total für mich, ich sage mal, einfach dumm gewesen, nach so einer Diagnose einfach weiterzumachen. Ja.“
Ganzheitliche Analyse statt einzelner Werte
„Und wir haben ja am Anfang ein sehr breites Bild von dir gemacht.“ – „Ja, alles. Da warst du ja auch überrascht, glaube ich, was wir uns alles angeschaut haben und was ja deine Werte auch so über deinen Versorgungsstatus erzählt haben. Oh je, sag ich jetzt.“
„Und ich mache ganz viel richtig. Und du warst ja fit, du warst belesen. Es ist ja nicht so, dass du dich jetzt mit Ernährung nicht auskanntest, dass ich dich jetzt irgendwo abholen musste in der Grundschule. So war es ja gar nicht. Hat dich da an deinen ersten Befunden irgendwie was erschrocken oder warst du da eher erleichtert? So nach dem Motto: Gott sei Dank gibt es jetzt so viele Handlungsoptionen.“ – „Ja, ich war erst erschrocken, wie schlimm es bei mir aussieht, weil ich dachte, ich ernähre mich gesund, ich esse bio und ich esse viel Gemüse und all diese Sachen, bin kein Raucher, Trinker und ich war erschrocken, aber andererseits war ich auch froh, dass es, wie gesagt, wie du sagst, Stellschrauben gibt, wo wir was machen könnten. Und es ist ja auch wirklich so gewesen, dass nach einer Zeit, ich sage immer, es hat sich alles verändert bei mir. Sagt auch mein Mann. Der ist ja mir am nächsten dran. Es hat sich einfach alles verändert. Und ich hätte nie gedacht, dass durch so Stellschrauben sich auch dein Wesen so verändert, so wieder zurück zu dir selbst. Ich hätte immer gedacht, das ist die Psyche, aber es war null die Psyche. Es war wirklich einfach, was meinem Körper gefährdet hat.“
„Ja, das ist schön, dass du das sagst, weil ich das ja immer so oft sage. Man kann da lange an der Psyche rumdoktern, wenn im Körper Baustoffe fehlen, die natürlich auch das Gehirn braucht und die Neurotransmitter brauchen und all das.“ – „Aber das hat so einen großen Einfluss, so elementar. Das hätte ich niemals gedacht.“
Die schnelle Rückkehr von Energie und Lebenslust
„Ja, du hattest ja sehr schnell zurückgemeldet, dass sich darauf irgendwie was verändert hat. Die Energie zurückkam.“ – „Ja, die Energie kam zurück. Sachen, die mich so schnell gestresst hätten, haben mich einfach nicht mehr gestresst. Und ich hätte nie gedacht, wie gesagt, dass es an meiner Gesundheit liegt. Sondern ich hätte eher gedacht, das ist der Lifestyle und meine Nerven. Also ich hätte eher gedacht, dass ich irgendwie Verhaltenstherapie machen muss, damit sich das ändert. Aber nie, dass ich irgendwie meinem Körper was geben muss. Also auf rein körperlicher Ebene.“
„Weißt du noch, was für dich am Anfang das Schwierigste war? Und was war einfacher, als du gedacht hast?“ – „An den Veränderungen? Ja, an dem, was du so in den ersten Schritten umgesetzt hast. Fällt dir da noch was ein? Also ich muss sagen, die ganzen Supplemente und so, das ist mir ja gar nicht schwergefallen. Ich muss sagen, auch die ganzen Lernvideos. Das hat mir richtig Spaß gemacht, weil ich gerne lerne. Was ist mir schwergefallen? Ja, manchmal sich selber zu feedbacken. Also einfach selber darauf zu achten. Also nicht so im Alltag zu sein, sondern einfach zu beobachten, wie verändere ich mich jetzt, sich selber zu beobachten und achtsam zu sein. Das ist mir, glaube ich, am schwersten gefallen. So wirklich, ja, sich selber zu beobachten.“
Die Umstellung der Ernährung und Schilddrüsenknoten
„Du hast ja auch deine Ernährung deutlich umgestellt.“ – „Ja. Deutlich. Also so viel mehr Eiweiß bei deinem Körpergewicht. Man kann dich ja nicht ganz sehen, aber du bist ja schon klein und zierlich. Das ist ja kein Selbstläufer.“ – „Überhaupt nicht. Das stimmt. Das ist mir sehr schwer. Also ich wusste gar nicht, wie ich auf so viel Eiweiß kommen soll. Wie soll ich so viel Eiweiß essen? Und heute ist es ja so, dass ich um 16 Uhr denke: Oh, ich habe so viel Eiweiß gegessen. Kann ich noch mal Eiweiß essen? Ja, das hat sich sehr verändert. Am Anfang ist es mir schwergefallen.“
„Ich kann mich auch noch gut daran erinnern, dass du alle Empfehlungen als Erstes bei deiner Tochter ausprobiert hast. Das fand ich ja so witzig. Die ist ja jetzt acht, die Kleine. Was hast du denn bei ihr beobachtet? Du hast es ja bei ihr eher beobachtet als bei dir. Das war so süß.“ – „Ja, also bei Energie und so war natürlich mit einem Kind nichts. Aber Körper hat sich sehr verändert. Also, sie hat schon immer sehr gesund, dachte ich, gegessen, so wie ich halt. Viel Gemüse haben wir gegessen, kein verarbeitetes Zeug, nichts Abgepacktes, aber Eiweiß hat halt gefehlt. Und jetzt kriegt sie zu jedem Essen viel, also Eiweiß, viel Gemüse, was sie vorher schon hatte, und die Kohlenhydrate. Aber wir hatten einfach kaum Eiweiß. Es gibt immer Steak, Hühnchen, Fisch. Das isst sie auch gerne und das hat bei ihr körperlich sieht man große Veränderungen. Sie war vorher, denke ich mal, ein bisschen moppliger, obwohl sie sich viel bewegt hat. Und wie gesagt, sie hat nur gesund gegessen. Ich dachte mir: Warum verändert sich ihr Körper denn? Ist das jetzt schon Pubertät? Kann ja eigentlich nicht sein mit acht. Und das hat sehr schnell Wirkung gezeigt. Also wirklich, das hat sich so schnell verändert. Und ist geblieben.“
„Ja, Kinder sind da wahnsinnig schnell. Da schlägt alles unheimlich schnell an.“ – „Genau. Herrlich, das fand ich nur so wahnsinnig witzig, dass sie es quasi als Erstes ausprobiert hat. Und du hast dann immer beobachtet und gesagt, okay, mache ich auch.“ – „Ja, klar, weil der Gedanke kam natürlich. Wenn meinem Körper dem so viel fehlt, nachdem wir die ganzen Tests gemacht haben, dachte ich mir, kann es ja auch nicht anders gehen, weil die isst ja quasi das Gleiche wie ich. Und ich dachte ja auch, ich esse gesund. Aber dass ich einfach viel zu wenig von gewissen Sachen gegessen habe, das war mir nicht bewusst. Da war ich hatte ich zu viel falsch gelesen, glaube ich.“
„Ja, es kommt ja auch immer drauf an. Für den einen passt es, für den anderen nicht. Man weiß es nie so genau. Wir waren ja auch die ganze Zeit immer über eine App verbunden. Ich habe ja mit auf deine Ernährung draufgeschaut. Wir haben dann immer rausgefunden, wie wir das für dich so hinkriegen. Weil viele Sachen, die andere gerne mögen, war ja bei dir so, esse ich nicht.“ – „Ja, genau.“
Die wichtigsten Werkzeuge und Säulen der Heilung
„Wenn du jetzt heute zurückblickst, was war so für dich der wesentliche Werkzeugkoffer? Was waren so die wichtigsten Säulen für dich, die am meisten ausgemacht haben?“ – „Tatsächlich die Gespräche. Also ich muss sagen, wir hatten ja jede Woche Gespräche und das hat mich so on the track, obwohl ich sehr diszipliniert bin und mein Ding durchziehe, aber diese Gespräche, dieser Austausch und immer wieder so ein bisschen Input wieder rein jede Woche, das hat mich on track gehalten und das war für mich wirklich das Wertvollste, wo ich sage, okay, die anderen Sachen haben wir auch gebraucht natürlich, um zu bestimmen, wie ist die Situation, aber es war einfach dieses 1 zu 1 mit dir und du schaust wirklich so genau hin. Das waren so Sachen, die man selber nicht sieht, weißt du? Aber die du dann im Gespräch hast und wo du sagst: Hier, da kann man nochmal hinschauen und die Schraube kann man noch drehen. Das war für mich das Wertvollste.“
„Ja, das hat auch einfach immer wahnsinnig viel Spaß gemacht. Ich meine, du hast ja auch das megamäßig gut umgesetzt. Kann man ja nicht anders sagen. Wir haben ja die Mikronährstoffe gezielt aufgefüllt, den Darm saniert, deine Ernährung umgestellt, Detox. Also war ja alles drin, ne?“ – „War alles drin. Ja, aber ich bin auch dankbar.“
„Welcher Baustein hat dich am meisten verändert? Oder welcher hat dich am meisten überrascht? Weil eigentlich verändern ja alle so, das greift ja wie Zahnräder ineinander.“ – „Also ich muss sagen, Ernährung war ein großes Thema, weil das hat mein Ernährung nicht komplett geändert. Und Bewegung. Also ich hätte niemals gedacht, dass ich so süchtig nach Bewegung werde. Ich bin richtig süchtig nach Bewegung.“
Bewegung und Sport als Lebensveränderung
„Bewegung war ja ein ganz eigenes Kapitel. Ich weiß noch, wie du am Anfang gesagt hast, also aktuell mache ich keinen Sport. Und ich dachte noch: Okay, das wird jetzt ein dickes Brett, was ich zu bohren habe. Fass mal ganz kurz zusammen: Wie hat sich dein Verhältnis zu Bewegung verändert?“ – „Ja, es ist einfach, es ist wie Zähneputzen. Also es ist nicht mehr wegzudenken. Das wird auch das erste Mal diesen Sommer im Urlaub, dass ich Turnschuhe mitnehme. Ich habe noch nie in meinem Leben im Urlaub Sport gemacht. Wirklich, das ist für mich so. Urlaub ist Erholung, ich mache doch keinen Sport. Und diesmal, nee. Also Sport ist dann Erholung für mich, ja. Ja, herrlich. Also es ist wirklich so, dass man dann, man sagt ja immer, wenn man was 60 Tage macht oder so. Es gehört dann wirklich zu einem dazu. Ja. Aber ich habe auch wirklich durch deine Videos oder durch diese Kapitel wirklich halt gelernt und verstanden, dass mein Körper das braucht. Und habe es dann auch gefühlt. Ich habe ja dann auch, wir hatten ja alle Weihnachten und so weiter, wo man das alles in Feiertage, wo man das alles nicht machen kann. Und man merkt, wie fühle ich mich, wie fühlt sich mein Körper? Der will das so nicht. Und nicht ganz andersrum, dass man sagt, oh, der Körper ist entspannt und man genießt das, dass man nichts tut, ganz im Gegenteil. Also das hätte ich nie gedacht. Auch meine Freunde, die kennen mich ja immer, die Faule, die keinen Sport gemacht haben. Wenn sie abnehmen will oder sowas, einfach mal nichts gegessen. Aber mich bewegen, das habe ich nicht. Ja.“
„Und du hast ja auch Übungen fürs Nervensystem.“ – „Ja. Hast du damit angefangen? War das für dich erst seltsam? Oder hast du das relativ schnell integrieren können?“ – „Ich weiß ja noch, soll ich an den Ohrläppchen ziehen. Ich habe das so schnell integriert, weil es aber auch gewirkt hat. Also, ich hätte mir das vorher jemandem erzählt, hättest du es mir nicht erzählt, sondern jemand anderes, hätte ich es gar nicht ausprobiert. Aber da ich so viel Vertrauen zu mir hatte durch die Erfahrung mit dir, habe ich dann tatsächlich das gemacht, weil ich das nicht gemacht habe. Und es wirkt einfach. Und wenn du merkst, irgendwas wirkt, dann integrierst du es. Also, es waren so viele Sachen, wie gesagt, es hat sich alles geändert. Es ist nicht nur die Ernährung, es ist nicht nur Sport. Das ist einfach so viel, wie man im Alltag gewisse Sachen annimmt, wahrnimmt. Das ist ganzheitlich. Es ist wirklich ganzheitlich. Also das, was ich dir damals geschrieben habe, das habe ich dann auch erfahren müssen. Das war ja nur so mein erster Eindruck durch die Podcast. Ich kannte dich ja nicht und deine Arbeit. Aber es war dann auch tatsächlich so.“
„Ja, danke, dass du auch jedem Tipp eine Chance gegeben hast. Ich kann ja viel erzählen. Wenn man es nicht zumindest mal ausprobiert oder mal einen Versuch startet. Du machst ja jetzt auch schon viele Monate Kaiut Yoga. Was hast du denn damit für Erfahrungen gemacht und wie fühlst du dich, wenn du mal nicht dabei warst?“ – „Tatsächlich, wenn ich nicht mal dabei war, merke ich das. Also ich merke das. Es ist natürlich nicht, dass ich jetzt wieder so bin wie vorher, aber ich merke das. Ich merke auch, dass ich mit mir selber auf jeden Fall verbunden bin und ich halt mehr spüre, wie es mir geht und ohne Kaiut Yoga, das merke ich. Aber hätte mir das vorher jemand erzählt, ich hätte das nicht geglaubt.“
„Ja, sonst erzähle ich immer und wahrscheinlich glauben mir das auch ganz viele nicht, deswegen ist das schön, dass du das jetzt mal erzählst.“ – „Ich hätte das nicht geglaubt, was für eine Ruhe das reinbringt in den Kopf einfach. Ist das überhaupt möglich?!“
Der Wendepunkt: Wenn sich alles zum Guten verändert
„Ja, es ist möglich. Kannst du einen Punkt ausmachen, wo du sagst: Da habe ich gemerkt, da kippt jetzt irgendwie ganz viel zum Positiven?“ – „Meinst du vom Zeitlichen? Wie lange hast du es so? Ich meine, du hattest relativ schnell eigentlich zurückgemeldet, dass es schon viel besser geht.“ – „Ich weiß nicht, ob es die Supplemente waren oder ich es auf die Supplemente geschoben habe oder was mir gefehlt hat, aber ich hatte das Gefühl nach vier Wochen schon, dass ich, wow, ich habe so viel Energie. Und dann hast du ja noch gesagt: Ja, warte mal ab, das wird ja noch mehr. Und ich dachte, das ist schon super, wie sehr es ist im Vergleich zu vorher. Und ja, es fing relativ nach vier Wochen an, aber es wurde ja immer mehr und mehr und mehr.“
„Wie schnell haben deine Lieben im direkten Umfeld das bemerkt?“ – „Oh, mein Mann hat das relativ schnell gemerkt. Gerade PMS, ich hatte ja ein Thema mit PMS. Stark, das hat sich sehr verändert. Das hat sich sehr verändert. Oder wenn ich auch mal, es ist einfach ein ganz anderer Grad, nicht vergleichbar mit früher. Also es ist alles viel sanfter und wenn ich irgendwie etwas habe, ich gehe mit vielen Sachen einfach ganz anders um jetzt. Ja, mein Mann hat das sehr schnell gemerkt. Das ist natürlich eine Bereicherung für die ganze Familie, wenn die Mutti entspannt ist, ruhig ist. Einfach, ja, von früher nicht so. Das ist immer ganz schwer. Ich konnte das bei mir damals auch gar nicht in Worte fassen, weil dieses Normal hatte sich so eingegroovt und irgendwie merkst du dann: Okay, jetzt gibt es ein neues Normal. Jetzt gibt es schon wieder ein neues Normal. Also irgendwie steigert sich ja dann immer. Steigert sich ja dann immer.“
„Ja, steigert sich weiter. Natürlich gehen wir jetzt hier nicht auf irgendwelche von deinen Werten ein, aber da hat sich ja auch ganz viel messbar verändert. Wie findest du denn jetzt solche Laboranalysen? Und wie stehst du mittlerweile zur Einnahme von der Nahrungsergänzung?“ – „Also ich war ja vorher schon offen dafür, sage ich mal, für Nahrungsergänzungsmittel und so weiter. Aber es macht halt einfach keinen Sinn blind. Irgendwas einzuwerfen. Ja, hattest du ja versucht. Ich hatte vieles versucht gerade. Also ich habe vorher schon immer ein bisschen was genommen, aber gerade als das mit der Schilddrüse kam, die Thematik, hatte ich natürlich selber sehr viel recherchiert und ach das und das und jenes. Wir haben dann gesehen, als wir dann die Werte genommen haben, dass überhaupt nichts ankommt von dem, was ich dann nehme, es macht überhaupt keinen Sinn. Und ich hatte ja auch wirklich hochwertige Sachen genommen und jetzt nicht irgendwie aus dem Drogeriemarkt. Aber wenn halt bestimmte andere Werte nicht dazu passen, weiß ich. Jetzt kommt das andere auch nicht an und jeder braucht dann doch andere Mittel. Ich denke, man kann nichts ändern, wenn man nicht mal das ganze Bild sieht. Wie soll man sich das denn? Man muss es sich anschauen. Und ich finde, mit dir hat man ja jemanden, der sich wirklich anschaut, in jedem Detail und alles auch perfekt verbindet. Das ist wirklich so. Ich sage immer, du bist wie ein Profiler, der sich das anguckt und dann alles verbindet und das muss man halt auch können. Und da kann man auch Werte haben, wenn man das nicht perfekt kann. Dann sieht man jeden Wert einzeln oder zwei, aber nicht das Gesamtbild ist, was wichtig ist. Und dann sind es ja nicht nur Blutwerte, sondern es sind ja auch noch Darmwerte und Aminos und jenes und so viele Werte, die miteinander zu tun haben. Und wenn man sich halt einzeln anschaut, bringt das gar nichts.“
Blutwerte im Kontext: Was „Normal“ wirklich bedeutet
„Also du hast ja jetzt die Erfahrung sowieso gemacht, warst da ganz offen für, aber wenn man dann so hört: Ja, ich war beim Arzt, ich habe ein großes Blutbild machen lassen, meine Werte sind in Ordnung, da musst du mittlerweile genauso schmunzeln wie ich.“ – „Ja, genau. Kannst du halt tot sein, die Werte sind in Ordnung. Meine Werte waren ja auch top, ich war ja auch vorher und habe auch gewisse Schilddrüsensachen. Hat meine Ärztin, super Werte. Aber trotzdem sollte ich die Schilddrüse rausmachen. Ja. Aber trotzdem, ja. Nein, also Blutwerte, gerade bei uns in Deutschland. Der Durchschnitt der Kranken. Ja, der Durchschnitt der Kranken. Und gerade die wenigen Sachen, die man sich überhaupt anschaut.“
„Gut, dafür ist ja auch die klassische Schulmedizin jetzt nicht da, in dem Präventivsektor so zu gucken, was fehlt da jetzt vielleicht an irgendwelchen Stellen, wie ist der Versorgungsstatus, welche Nährstoffe braucht der Körper. Das ist ja gar nicht deren Hauptaugenmerk, aber Gott sei Dank haben wir ja trotzdem die Möglichkeiten.“ – „Sogar wenn man krank ist. Also, wie gesagt, ich bin ja dann krank mit einer Problematik und da hat man sich die Blutwerte auch nicht richtig angeschaut. Und da waren die Sachen, wo wir dann gesagt haben, das geht ja gar nicht. War ja alles Top-Werte hatte ich ja. Top-Werte, ja. Ich sterbe nur so ungefähr. Keine Energie, Funk, das ist alles.“
„Nahrungsergänzung ist ja am Ende auch nur komprimierte Nahrung, auch mehr Nährstoffe, und wir haben es ja damals schon gehört. Lass Nahrung dein Heilmittel sein.“ – „Ganz genau. Wie wundervoll ist es, dass man eigentlich so viel Einfluss darauf nehmen kann. Weil ich fand es ganz schlimm, als ich dachte, jetzt kann mir nur jemand extern helfen, indem er was rausoperiert. Das kann doch nicht sein, dass ich in so einer Abhängigkeit sein muss. Und dann später haben die ja gesagt, ist doch gar kein Problem, sie werden dann eingestellt. Und ich dachte, wie schrecklich ist das denn? Wenn mich dann jemand einstellt. Also, wenn man dann das Wort „jemand stellt deine Schilddrüse ein“, das ist so, oh nee. Das kann nicht sein.“
„Ja, es klappt ja bei vielen auch gut. Aber natürlich, die melden sich bei mir nicht. Die, da wo es klappt, die melden sich bei mir nicht. Ich weiß, wie viele es sind, bei denen es nicht klappt, mit dem Einstellen, denen es nachher schlechter geht als vorher. Das ist natürlich ein großes Problem. Deshalb das Organ zu retten, ist natürlich das Beste, was man tun kann, weil das gibt es ja nicht neu. Aber ja, du hast ja jetzt quasi ein etwas anderes Leben als vorher.“ – „Ja. Mehr Energie, mehr Muskelmasse. Mehr Aktives. Sehr aktiv, ja. Mehr gute Laune. Und ich habe manchmal das Gefühl, ich habe so fast so viel Energie wie meine Tochter. Also ich stehe auch nicht in der Stimme. Früher war ich so… Und jetzt, wenn ich irgendwie… Man bewegt sich einfach. Ja, man ist so in Bewegung… Hätte ich mir vorher… Also hätte ich mir nie vorstellen können, dass ich mich bewege. Ich war so müde. Ich war so müde. So wirklich. Und jeder Tag war manchmal… Oh Gott. Es war sehr anstrengend, einfach seine Sachen zu erledigen. Und ich dachte, das ist nochmal.“
„Habe ich auch gedacht. Ja, und dann war auch die Zeit vorbei. Mit uns beiden. Aber du arbeitest bis heute mit mir.“ – „Nee, ich halte dich fest. Warum ist dir das wichtig?“ – „Weil, erstens, es macht mir Spaß. Und ja, ich denke einfach, es gibt noch so viel. Also ich merke es ja, es gibt noch so viel, was wir machen können zusammen. Und ich möchte das einfach nicht hergeben. Ich bin einfach dankbar, dass ich dich gefunden habe. Ich bin wirklich dankbar. Nicht nur ich, sondern wie gesagt, mein Partner. Mein Mann sagt auch immer: Es ist wirklich so ein Glück gewesen, dass du Nadine gefunden hast. Es hat sich alles verändert, was sich zum Guten verändern konnte. Und ich denke, dein Wissensschatz ist ja so riesig. Daran möchte ich Patrick zu gehen.“
„Alles mitnehmen. Alles mitnehmen, ja. Ich bin da sehr dankbar für alles, was du teilst. Weil du dich wirklich so viel mit diesen Sachen beschäftigst. Du lebst ja dafür. Und ich denke so: Ja, so kann ich das nicht machen. Und auch so genieße ich ja jede Stunde. Wir lachen ja sehr gut. Ja gut, wir haben immer viel Spaß. Ja, und überziehen dann immer auf die Stunde. Viel.“
Gelernt hat man nie ausgelernt
„Also, du sagst auch, man ist nicht irgendwann fertig mit dem, was man gelernt hat.“ – „Nein, man ist nicht fertig. Ich sehe es ja bei mir, wie gesagt. Ich hätte aufhören können, nachdem das mit dem Knoten war, nachdem ich die Ablation hatte, hätte ich sagen können: Okay, die Schilddrüse wird wieder gesund. Ich brauche das alles nicht. Ich habe mich ja auch nicht krank gefühlt. Aber erst als ich gesünder wurde, habe ich gemerkt: Oh mein Gott, wie krank war ich eigentlich? Wo stand ich eigentlich? Und wo hätte mich das noch hingeführt, wäre ich weiter da geblieben, wo ich war?“
„Unterschied von Tag und Nacht.“ – „Unterschied von Tag und Nacht, ja. Also eine völlig andere Art, auch mit sich selbst umzugehen, ne?“ – „Mhm, ja. Ja, also du würdest einer Frau sagen, die nach einem Eingriff oder einer Diagnose gedenkt, jo, Thema abgehakt?“ – „Nein. Nein, man muss ja wissen, der Körper arbeitet ja nicht gegen einen. Und wenn der Körper irgendwas macht, eine Krankheit, die er zeigt, oder irgendwas passt nicht, dann musst du hinschauen. Also würdest du der Masoumeh aus August 2025 sagen, gute Entscheidung getroffen? Ja, richtig. Er ist einfach getroffen und durchgezogen. Auch durchgezogen, ja. Man könnte auch sagen: Ach nee, ich beschäftige mich jetzt damit wieder nicht. Aber nee, für mich würde das gar nicht in Frage kommen, sich da mit mir selber, also das ist doch so wertvoll, finde ich. Oder dein Körper ist ja das größte Geschenk. Und dann zu sagen: Nee, ich schaue mir das nicht an. Und so viele Menschen, die wären so dankbar, hätten sie einen gesunden Körper und die Möglichkeiten, die wir haben. Und wenn ich doch diesen Zugang habe und diese Informationen, dann kommt es mir gar nicht in den Kopf, das nicht zu tun. Das ist ja wie so Selbstmord auf Raten, wenn man sagt: Nee, mache ich nicht.“
„Ja, ich sehe das auch so, aber jeder muss sich selbst entscheiden.“ – „Ja, ich frage mich halt auch, was Menschen so denken, die das dann nicht machen, ganz bewusst. Es ist vielleicht auch eine bewusste Entscheidung, das ist für mich auch immer schwer gewesen, zu akzeptieren. Dann möchte das jemand nicht. Vielleicht möchte tatsächlich jemand nicht wirklich die Gesundheit, weil vielleicht kommt ja mit der Krankheit erst nicht dieses Mich-beschweren-können, Opfersein, ich weiß es nicht, ich bin kein Psychologe, aber ich denke, wenn jemand es wirklich von innen will, dann ändert er was und dann sucht man auch. Ich meine, es gibt bestimmt nicht für alles eine Lösung, aber für vieles gibt es eine Lösung. Und vieles weiß man ja auch. Vieles weiß man, was man tun soll und nicht tun soll. Und man glaubt auch.“
Ein Segen in Verkleidung: Der Schilddrüsenknoten als Wendepunkt
„Am Ende des Tages war dein Knoten was Gutes.“ – „Das war das Beste, wirklich. Das war das Beste, was mir hätte passieren können. Das war das Beste.“
„Hat dich auf einen völlig anderen Weg gebracht.“ – „Völlig anderen Weg. Ich bin so dankbar für diese ganzen Sachen, weil dadurch habe ich am meisten gelernt, am meisten für mich tun können und wahrscheinlich mir ganz, ganz viel in der Zukunft erspart. Und es ist auch richtig gewesen, dass ich erst dich gefunden habe und das die Normale ablässt. Und nicht erst die Normale. Es war genau richtig, dass ich so in diese Schilddrüsenproblematik kam. Was stimmt nicht? Was ist das Problem? Dass ich versucht habe, das zu lösen.“
„Wobei, ich würde mir ja wünschen, wir hätten zwei Zeitstrahl-Sachen und könnten einfach gucken mit Thermoablation. Einmal ohne. Was wäre denn passiert?“ – „Ja, klar. Ja, wir müssen Zwillinge haben, dann könnten wir so eine Studie machen. Nee, aber was wäre passiert tatsächlich?“ – „Vielleicht wäre der Knoten auch kleiner, weil die Ursachen, wir haben ja viele Ursachen dann gesehen bei mir, dass wir dann die ganzen Werte hatten, wir haben gesehen: Oh mein Gott, eigentlich hatte mein Körper ja gut durchgehalten. Ja gut, ob er deswegen den Knoten produziert hat. Der eine kriegt es an der einen Ecke, der andere kriegt es an der anderen Ecke am Ende. Wir haben gesehen, was da im Körper alles fehlt. Ja, einiges hat da gefehlt. Und ja, hätte man eigentlich auch machen können, natürlich. Aber ich war zu ungeduldig und wollte diese Chance sofort nutzen. Der Arzt hat ja auch gesagt, Sie müssen das nicht machen. Sie können warten. Ja, das ist das Beste. So viele Ärzte sagen, das muss raus, dringend, OP, schnellstmöglich. Und dann gehst du zu diesem Menschen, der nachher alles erledigt hat, zu deiner Zufriedenheit. Und der sagt noch, wir müssen jetzt gar nicht mehr. Das kann größer werden, aber es ist nicht gefährlich. Also da ist keine Gefahr. Ein anderer Arzt hat mir gesagt, warten Sie bloß nicht bis September, Oktober. Sie sollte ja nach meinem Geburtstag die OP haben, Anfang September. Also danach sollte ich nicht mehr warten, weil dann könnte man es nicht mehr verantworten. Und das rutscht was mit einem. Ich hatte so Angst. Ich wusste zwar irgendwie, das kann nicht stimmen, aber trotzdem geht das ja nicht hier rein daraus, wenn das ein Chefarzt, ein sehr angesehener, zu einem sagt, der sehr viel Erfahrung hat.“
„Du hast ja nur super Ärzte aufgesucht. Große, renommierte Ärzte.“ – „Ja. Und dann ist der andere im gleichen Haus. Ich konnte es nicht glauben. Ich war auch sehr emotional, konnte es nicht fassen. Ich saß da mit Tränen in den Augen, dass er mir das einfach nicht erwähnt hat. Und habe mich gefragt: Was ist die Absicht? Und habe auch damit innerlich noch nicht abgeschlossen.“
„Am Ende ist er nach seiner Vorgabe da durchgegangen. Hat nach seinen Richtlinien gearbeitet und hat das so gemacht, wie er das machen muss.“ – „Vielleicht auch. Ja, vielleicht.“
„Ärzte müssen sich ja an ganz viele Leitlinien halten.“ – „Ja, natürlich. Und da gab es dann halt keinen Tipp ins andere Stockwerk oder so.“
„Ich konnte nicht glauben, dass es tatsächlich dieser andere Professor, der mich dann behandelt hat, genau da ist. Dass ich im gleichen Gebäude war. Ich habe geweint, als er gesagt hat: Nee, also OP, und da haben wir den OP-Termin schon gemacht. Für mich war die Welt untergegangen. Ich habe auf der Straße gesessen und geheult. Es hat sich so falsch angefühlt für mich.“
Zweite Meinung einholen: Was Masoumeh anderen Frauen rät
„Also würdest du jeder Frau mit ähnlicher Diagnose sagen, erst mal in Ruhe durchatmen, gucken, welche Möglichkeiten da sind?“ – „Das sage ich auch. Ich habe ja seitdem auch mit einigen gesprochen, die in der gleichen Situation waren. Tatsächlich erlebt, dass manche Leute sehr ablehnend sind. Mein Arzt hat gesagt, es muss raus, und ich bin gesund. Also, man kann jetzt reingucken, bei mir ist alles in Ordnung. Das ist ja bewiesen. Es ist ja nicht eine Theorie. Es muss ja auch nicht für dich das Richtige sein, aber schau es dir doch mal an. Und es gibt tatsächlich auch Menschen, die das dann ablehnen, weil ihr Arzt gesagt hat, es muss raus.“
„Der Professor, der mich behandelt hat, das ist jetzt kein Hokuspokus.“ – „Ja, der hat das nicht mal eben irgendwo ausprobiert und sich gedacht: Okay, jetzt machen wir mal hier eine kleine Praxis auf. So war es ja nicht.“ – „Nee, das ist ein angesehener Professor, der das mit der Ablation macht. In einer sehr angesehenen Klinik. Und wenn man recherchiert, findet man ja auch, dass es in anderen Ländern Standard ist.“
Thermoablation als Standard: Deutschland im internationalen Vergleich
„Nirgendwo wird so viel operiert wie in Deutschland. Auch nicht in anderen europäischen oder westlichen Ländern. Man kann sich die Seite von der Thermoablation anschauen. Da sind Zahlen, die man sich angucken kann. Und das hat halt mit unserem Gesundheitssystem und Richtlinien zu tun. Dass man auf OP-Zahlen kommen muss. Da darf ich noch arbeiten, mit dem Gefühl umzugehen.“
„An der Verdauung arbeiten wir.“ – „Ja, das ist heftig.“ – „Es wird ja nicht nur die Nahrung verdaut, sondern auch die Informationen und die Gedanken.“ – „Genau. Das habe ich noch nicht ganz verdaut. Mein Mann versucht mich da so ein bisschen zu beruhigen. Ach, bei dir ist doch alles gut geworden. Aber ich habe einen sehr großen Klärungsschmerz.“
Der eine Tipp: Auf das eigene Körpergefühl hören
„Wenn jemand jetzt diese beiden Folgen gehört hat und das Gefühl hat, da resoniert was, was wäre dein einziger Tipp?“ – „Auf dein Gefühl zu hören und was sich für dich richtig anfühlt. Man weiß sofort, der Körper gibt dir sofort Feedback. Was ist für mich richtig? So wirklich, was ist für mich richtig? Fühlt sich das echt richtig an?“
Was du aus Masoumehs Geschichte mitnehmen darfst
„Ich bin dir wahnsinnig dankbar, dass du diese Geschichte geteilt hast. Nicht nur, weil du einfach mal deinen Weg so gezeigt hast, sondern auch, weil du damit natürlich einen Raum öffnest, den die meisten Frauen so gar nicht kennen.
Und was jetzt jeder, der zuhört oder zuschaut, mitnehmen darf, fasse ich gerne nochmal ganz kurz zusammen:
Erstens: Eine OP-Empfehlung muss nicht zwangsläufig das Ende des Weges sein. Das haben wir gerade alle gehört. Es lohnt sich, eine zweite Meinung einzuholen, eine dritte Meinung einzuholen, Optionen zu prüfen und vor allem auf das eigene Körpergefühl zu hören.
Wenn der akute Anlass weg ist, ist die Arbeit noch gar nicht erledigt, sondern fängt manchmal auch erst an, wie wir das jetzt gesehen haben. Ein Knoten, eine Diagnose, ein Symptom, das sind alles Wegweiser, das sind keine Endpunkte.
Und drittens, das ist mir besonders wichtig: Dein Körper kann unfassbar viel. Und wenn wir ihm geben, was er gerade braucht und ihm gleichzeitig wegnehmen, was ihn vielleicht bedrückt oder was ihm wehtut, dann macht das viel aus. Natürlich gibt es nie eine Garantie für irgendwas, aber Spielräume, die sind immer da, und die kennen die wenigsten.
Und wenn dich das berührt hat und du gerade selbst spürst, dass du da tiefer hinschauen willst, dann schau einfach mal in die Beschreibung. Masoumehs Weg startete ebenfalls mit einer Vital-Analyse. Da gehen wir gemeinsam alles durch, was dein Körper dir gerade über deine Werte und deinen Alltag erzählt, ganz in Ruhe und ganz individuell.
Tausend Dank nochmal, liebe Masoumeh, fürs Teilen. Und dir danke ich, dass du drangeblieben bist. Lass ein Abo da, teil die Folge mit jemandem, der das unbedingt hören muss. Denn wie du siehst, du kannst viel mehr verändern, als du manchmal ahnst. Bis zur nächsten Folge.“


