Schilddrüsen-OP vermeiden: Thermoablation als Alternative (Erfahrung)

Meine Kundin bekam die Empfehlung: Schilddrüsenlappen raus. Doch sie recherchierte und fand Thermoablation. Eine minimalinvasive Alternative, die Ärzte ihr nicht anboten. Ihr Knoten schrumpfte von 40 auf 11 Milliliter. Wie sie die Schilddrüsen-OP vermied und was sie jeder Frau raten würde.

Transkript der Folge 127

Also, diesmal starte ich anders als sonst. Ich lese dir einen Auszug aus einer Nachricht vor, die ich im August letzten Jahres erhalten habe. Sie kommt von Masoumeh, meinem heutigen Gast. Mich hat sie damals sehr beeindruckt und vielleicht erkennst du dich darin wieder. Masoumeh schrieb: „Liebe Nadine, ich bin über deinen Podcast auf dich aufmerksam geworden und war sehr berührt von deinem ganzheitlichen Ansatz rund um die Schilddrüsengesundheit. Ich selbst habe kein Hashimoto, sondern seit einiger Zeit einen größeren kalten Knoten, der innerhalb von zwölf Monaten leider deutlich gewachsen ist, aktuell etwa 39 Milliliter. Eine OP zur Entfernung eines Schilddrüsenlappens ist bereits für Mitte September angesetzt, allerdings würde ich sie gerne vermeiden, sofern es noch möglich ist. Mir ist bewusst, dass dein Fokus oft auf Unterfunktion und Hashimoto liegt, aber ich wollte dich fragen, ob du auch Klientinnen mit großen kalten Knoten begleitest oder ob du eventuell Erfahrungen mit gezielter Knotenrückbildung hast. Mein Ziel ist nicht, ewig abzuwarten, sondern bewusst, aber nicht überstürzt zu handeln, um eine Total-OP zu vermeiden, die eventuell nötig wird, wenn der Knoten noch weiter wächst.

So, diese Nachricht hat mich nicht berührt, weil sie dramatisch klingt, sondern weil sie das Gegenteil ist. Nämlich eine Frau, die nicht aus Angst handelt, sondern aus Klarheit, bewusst, aber nicht überstürzt, und ich fand das sofort großartig. Ich habe mich und auch meine Arbeit darin wiedererkannt und deshalb möchte ich dir auch noch einen Ausschnitt aus meiner Antwort vorlesen. Ich schrieb nämlich: „Im Kern ist mir gar nicht wichtig, welche Diagnose jemand bekommt. Ich schaue immer ganzheitlich darauf, was dem Körper fehlt, um sich selbst zu regulieren. Und dann versuche ich, einfach ihn genau darin zu unterstützen.

Was zwischen dieser ersten Nachricht im August 2025 und dem heutigen Gespräch passiert ist, hörst du jetzt von ihr selbst. Ich habe Masu gefragt, ob sie ihre Geschichte hier teilen möchte. Und sie hat sofort Ja gesagt. Sie hat einen Weg gewählt, den die meisten Frauen in ihrer Situation gar nicht auf dem Radar gehabt hätten. Und das, obwohl sie in derselben Klinik hätte erfahren können, dass es diesen Weg gibt.

Bevor wir starten, aber ein ganz wichtiger Hinweis. Alles, was Masoumeh gleich erzählt, ist ihre persönliche Erfahrung. Das ist natürlich keine medizinische Empfehlung. Wenn du dich also irgendwie angesprochen fühlst, sprich mit deiner Ärztin oder dem Arzt deines Vertrauens. So, jetzt aber endlich. Liebe Masoumeh, schön, dass du da bist.

Masoumeh:Hallo, liebe Nadine.

Nadine:Ich freue mich total. Danke, danke, dass du dir die Zeit nimmst.

Masoumeh:Ja, sehr gerne.

Nadine:Erinnerst du dich noch daran, wie du mir diese Nachricht im August geschrieben hast? In was für einem Moment warst du da gerade, als du auf Senden gedrückt hast?

Der Moment der Verzweiflung und die erste Recherche

Masoumeh:Ich kann mich so gut erinnern. Wir waren in Griechenland im Urlaub gewesen und ich habe gelesen und gelesen, was kann ich tun, was kann ich machen. Und bin per Zufall auf deine Podcast-Folgen gestoßen. Und habe die dann eine nach dem anderen abgehört. Und das hat mich so angesprochen, weil ich mir schon Gedanken gemacht hatte vorher. Und mir wurde immer mehr bewusst, dass es nicht ein Thema gibt, warum ich diesen Knoten habe. Weil ich ja eigentlich schon relativ gesund gelebt habe und versucht habe, alles richtig zu machen. Und jetzt auch schon drei Monate von diesem Wachstum von dem Knoten wusste und mir wirklich viele Gedanken gemacht hatte, was der Grund sein kann. Und dieser ganzheitliche Ansatz, der hat mich halt total angesprochen, weil ich gemerkt habe, ich muss wirklich tiefer reingucken, was der Grund dafür ist.

Nadine:Ja, und du hast ja dann geschrieben, bewusst, aber nicht überstürzt. Wie fühlt sich das an, wenn man so klar weiß, was man will, obwohl ein OP-Termin im Kalender steht?

Bewusst handeln statt überstürzt: Der innere Widerstand gegen die Operation

Masoumeh:Ja, ein OP-Termin mit Nachdruck. Also es hieß nicht, sie können operieren, sondern eher sie müssen operieren. Mir war aber unterbewusst, also ich bin ja keine Medizinerin, aber mir war bewusst, es muss noch einen anderen Weg geben, weil es gibt einen Grund, warum dieser Knoten gewachsen ist, und da muss es auch die Möglichkeit geben, das auch wieder zurückzudrehen. Also nicht einfach ein Organ rauszunehmen, weil ich wusste, wenn ich das mache, dann fangen die Probleme erst an. Aber mir war auch klar, dass ich nicht ewig warten kann, weil mir wurde halt von vielen Ärzten gesagt, hier warten Sie nicht. Auch das schöne K-Wort, Krebs wird oft genannt. Wenn die Zellen so wuchern, dann hat das einen Grund und man sollte nicht warten, bis es unendlich groß ist, weil dann gibt es auch Probleme bei der OP wegen Stimmbändern und so weiter. Also da hat man mir schon die Wahrheit gesagt, dass ich, wie gesagt, nicht zu lange warten kann.

Nadine:Wenn wir mal an den Anfang gehen, wann hast du den Knoten überhaupt entdeckt? Wann wurde dir klar, dass das ernster wird?

Die Entdeckung: Vom kleinen Knoten zur alarmierten OP-Empfehlung

Masoumeh:Im Mai, ich hatte den Knoten schon länger, der war aber immer ganz klein gewesen. Den habe ich immer erst alle sechs Monate, dann einmal im Jahr, immer kontrollieren lassen. Da war nichts. Meine Blutwerte waren auch immer in Ordnung. Ich hatte auch keinerlei, dachte ich, ich habe keinerlei Beschwerden. Diese typischen Schilddrüsenbeschwerden hatte ich nicht oder dachte ich habe sie nicht. Mir ging es relativ okay mit diesen Knoten. Und im Mai hatte ich meinen Termin, den ich einmal im Jahr hatte. Und dann hat man gesehen, der ist auf über das Dreifache größer geworden. Innerhalb von neun Monaten eigentlich.

Nadine:Wahnsinn. Ja, das ist schon heftig, natürlich.

Masoumeh:Wenn er dann dreieinhalb, also jeder hat es anders gemessen. Dreieinhalb hat man gesagt, viereinhalb habe ich auch gehört. Am Ende war er über fünf Zentimeter groß. Ja, und das war schlimm, schlimm.

Nadine:Und wie war dann dieses Gespräch? Als man gesagt hat, ja, der Schilddrüsenlappen muss raus. Was ging da in dir vor?

Der Schock: Die OP-Empfehlung und der körperliche Widerstand

Masoumeh:Ja, es hieß ja nicht auch sofort nur ein Lappen muss raus, sondern vielleicht die ganze Schilddrüse. Also es war hin und her und dann am Ende hieß es, der eine Lappen muss auf jeden Fall raus. Und nee, jede Zelle in meinem Körper hat sich dagegen gewehrt. Das war das erste Mal. Ich konnte mir das gar nicht vorstellen. Ich dachte so, nein, mir geht es ja an sich gut. Das kann doch nicht sein. Mir ist es auch optisch egal, weil man hat was gesehen, hat diesen Knoten auch von außen gesehen, wenn man dann drauf geguckt hat. Das war schon sehr groß. Aber nee. Ich hatte immer nur Nein. Also nur Widerstand. Auch mein Mann akzeptiert das doch. Dann kommt es raus. Du bist eingestellt und ich habe die ganze Zeit Widerstand. Ich konnte es nicht akzeptieren. Dieser Gedanke war für mich so falsch. Mich operieren zu lassen. Und ich muss sagen, ich bin ja ein Mensch, der als Kind schon operiert worden ist, wegen ganz anderen Sachen, die nicht organisch sind. Also es war jetzt nicht so, dass ich allgemein immer gegen OPs bin, sondern ich wusste, diese OP ist falsch.

Nadine:Du hattest dich auch vor unserer Zusammenarbeit schon nach Begleitung umgeschaut.

Masoumeh:Ja.

Die erste Coaching-Erfahrung: Warum der ganzheitliche Ansatz fehlte

Nadine:Du hattest da sogar etwas gebucht und auch bezahlt.

Masoumeh:Ich hatte ein Coaching angefangen.

Nadine:Was hat dir denn da gefehlt?

Masoumeh:Alles. Also ich hatte ein Coaching angefangen. Da hieß es auch sehr individuelle Hilfe. Man guckt sich alles an. Aber es war halt doch sehr, sehr allgemein, meiner Meinung nach. Also ich habe mich da nicht abgeholt gefühlt. Und das wurde mir aber erst so richtig klar, als ich halt den Podcast gehört habe. Und immer ein Thema nach dem anderen, weil die mich beschäftigt haben, habe gesagt, ja, das ist so ganzheitlich. Es sind so viele Themen. Und das hat die andere, die auch sehr bemüht war, aber das hat die nicht abgedeckt, auf keinen Fall.

Nadine:Ja, ist ja auch krass, dass du da den Mut hattest, auch einfach weiterzusuchen und durchzuziehen und dich da deinem Schicksal quasi nicht zu ergeben. Wie bist du denn dann auf die Wunderwaffe in dem Fall gekommen, die Thermoablation?

Die rettende Entdeckung: Thermoablation statt Operation

Masoumeh:Also ich muss sagen, das war tatsächlich ein Tag, an einem Sonntag. Ich werde es nicht vergessen, ich war so, so verzweifelt. Ich habe schon wirklich versucht, alles richtig zu machen. An diesem Abend war ich so, wirklich die Welt war schwarz für mich. Ich war wirklich, ich habe geweint. Also alle in der Familie haben schon geschlafen. Ich habe geweint und geweint und ich habe gegoogelt. Aber ich habe ja schon seit Monaten gegoogelt. Und komischerweise bin ich am späten Abend auf einen Artikel mit der Thermoablation gestoßen. Weil wenn man das nicht gezielt googelt, ich kannte den Begriff ja nicht vorher, dann findet man das nicht. Aber ich bin auf einen Erfahrungsbericht gestoßen und dadurch habe ich dann Thermoablation gefunden und dann kam das eine oder andere Ergebnis. Das war unglaublich. Dieser Abend, ich kann mich erinnern.

Nadine:Was hat dich dann überrascht, als du dir das genauer angeschaut hast, was da gemacht wird?

Masoumeh:Dass das schon so viele Menschen von mir auch schon gemacht haben, dass es quasi in anderen Ländern Standard ist. Teilweise deutsche Ärzte, die das in der Schweiz anbieten, im asiatischen Raum wird das viel angeboten. Und als ich dann im Nachhinein, das waren dann einige Tage später, auch rausgefunden habe, dass in der Klinik, weil ich habe wirklich die besten Ärzte in Deutschland mir rausgesucht, bei angeblichen, also ich sage jetzt für mich angeblichen Koryphäen war ich, dass es tatsächlich in der Klinik, wo ich war und mit einem Chefarzt gesprochen habe, angeboten wird, aber man mir das nicht angeboten hat. Und ich noch gesagt hatte, es muss doch irgendwas geben. Und mir dann gesagt worden ist, es gibt zwar so eine Art Laser, aber das kommt für Sie überhaupt nicht in Frage. Das ist für andere Arten von Kunden.

Nadine:Ja, und Gott sei Dank hast du nicht aufgegeben, auf dein Bauchgefühl zu hören. Und du hast gegraben und gegraben und gegraben.

Masoumeh:Gegraben und gegraben, ja.

Nadine:Und dann hattest du ja den Termin dort. Und der Arzt hat dich ja dann auch komplett überzeugt.

Die Überzeugung durch den Facharzt: Ein anderer Blick auf den Knoten

Masoumeh:Ja, also der Arzt hat mich komplett überzeugt und ich bin auch jetzt kein schwieriger Fall gewesen, sondern man hätte Fälle, die mit einem dreimal größeren Knoten und viel komplizierteren Blutwerten und alles, hätte man ganz einfach behandeln können. Also es ist unfassbar.

Nadine:Minimalinvasiv, ne?

Masoumeh:Minimalinvasiv, überhaupt keine Schmerzen, keine Wunden, nichts. Und vor allem dein Organ bleibt einfach erhalten. Ich hatte jetzt keine Probleme mit meinen Blutwerten, aber es gibt viele Leute, die das machen, die danach auch top normale Blutwerte bekommen. Und dass es sogar teilweise von den Krankenkassen bezahlt wird. Aber es sagt dir einfach keiner, dass es das gibt. Wie gesagt, ich war in einer Klinik, wo das angeboten wird. Von dem Arzt, der das so in Deutschland eingeführt hat. Und keiner hat mir gesagt, hier gehen wir doch mal zu unserem Kollegen.

Nadine:Im gleichen Gebäude.

Masoumeh:Im gleichen Gebäude, in der gleichen Abteilung quasi.

Nadine:Und wie hat dein Umfeld reagiert, als du gesagt hast, ich mache das jetzt ganz anders als die Ärzte. Und das war ja mehr als ein Arzt vorher, das gesagt hat.

Die Reaktion des Umfelds: Skepsis und Unterstützung

Masoumeh:Genau, ich war ja bei mehreren Ärzten gewesen, auch sogar bei einem ganz bekannten Arzt für Zweitmeinung in Hamburg, der sich mit Schilddrüsen auskennt. Sogar der hat gesagt, operieren Sie. Hausärztin, ist jetzt kein Familienmitglied, meine Hausärztin war total schockiert. Dabei habe ich ihr die Unterlagen gezeigt von der Thermoablation, dass es die Klinik in Frankfurt macht. Also, das ist ja jetzt kein Hokus-Pokus. Die war entsetzt, dass ich da jetzt warten will, bis ich dann einen Termin habe, dass ich das mache. Das wäre gefährlich und wie könnte ich so fahrlässig sein, was ich gar nicht verstanden habe. So fahrlässig wäre das doch, meine Schilddrüse rauszuoperieren, um ein Leben lang Medikamente zu nehmen, als eine gesunde Schilddrüse dazulassen und einfach nur den Knoten an sich zu behandeln, der einfach für sich behandelbar ist. Ja, meine Familie, also mein Mann war am Anfang ein bisschen skeptisch, so, was macht die Frau wieder? Aber meine Eltern und so, die fanden das gut. Die waren auch von Anfang an gegen die OP. Weil die halt auch schon erfahren haben, dass schnell mal zu den OPs geraten sind, obwohl es nicht nötig ist. Wichtig ist ja, was man auch in sich selbst fühlt.

Nadine:Und das war bei dir ja ganz, ganz stark von Anfang an. Da haben wir ja von Anfang an drüber gesprochen, dass du diesen körperlichen Impuls hattest, der gesagt hat, auf gar keinen Fall. Das kenne ich ja selbst. Ich habe ja auch schon Operationen abgelehnt, weil mir klar war, auf gar keinen Fall. Wie war denn dann der Tag der Behandlung?

Der Behandlungstag: Minimalinvasiv und schmerzfrei

Masoumeh:Also sehr unspektakulär eigentlich. Ich bin sogar alleine hin, also ganz ohne Begleitung. Man legt sich auf eine Liege, man kriegt einen minimalinvasiven Schnitt, das nicht mal so, nicht mal zehn Millimeter, würde ich sagen. Dadurch wird eine Kanüle in die Region gebracht und dann wird das mit einer Art Laserhitze bearbeitet. Das geht um die 30 bis 45 Minuten und danach baut sich dieser Knoten von selbst ab. Das heißt, es passiert nicht sofort was, sondern durch diese Hitze sterben diese Zellen ab. Das geht bei einem heißen Knoten oder bei einem kalten Knoten. Und dann guckt man nach einem halben Jahr, sieben Monaten nochmal, braucht man eventuell nochmal eine Behandlung oder ist es jetzt so klein geworden, dass man gar nichts mehr braucht.

Nadine:Ja, du hast mir auch von einem Geräusch erzählt, das war so wie Popcorn.

Masoumeh:Ja, das ist so. Manchmal, wenn es die Zellen oder Knötchen, das sind ja wie mehrere Knötchen in einem großen Knoten, wenn die platzen, dann macht das wie so ein Popcorn-Geräusch. Aber man spürt wirklich gar nichts. Man kriegt vorher eine Spritze, man spürt überhaupt nichts. Ich konnte mich noch dabei unterhalten. Also der Professor, der mich da behandelt hat, der war auch sehr lustig und wir haben viel gelacht. Ich musste echt aufpassen, weil da war ja diese Kanüle im Hals. Und später wird es dann wieder rausgezogen. Man kriegt ein Pflaster, es wird nicht genäht, gar nichts, und es wächst dann zu. Das ist wie so eine Spritze eigentlich. Mehr ist es nicht.

Nadine:Ja, das ist Wahnsinn. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie du da rausgekommen bist und was du gesagt hast.

Masoumeh:Ich konnte es ja gar nicht abwarten. Ich weiß ja noch, ich habe den Arzt wieder ein bisschen genervt, gesagt, geht es schneller? Geht es schneller? Weil er meinte auch, ganz anders als die anderen Ärzte, meinte er zu mir, das ist zwar ein kalter Knoten, aber man sieht schon im Ultraschall, der, man kann nie hundert Prozent sagen, aber der wird nicht bösartig. Was mir so Angst gemacht hätte, ich bin ja auch Mutter, dass die anderen Ärzte immer von Krebs gesprochen haben. Warten Sie nicht zu lange, das wird Krebs, das kann Krebs werden, so schnell wie möglich raus, wenn das erstmal noch weitersuchet und so weiter. Und er meinte so, wir können das behandeln, Sie können auch noch warten. Sie müssen nicht sofort die Thermoablation machen. Aber ich wollte sie halt an auf der Stelle machen, weil diese Thematik hat mich wirklich so beschäftigt. Und diese Angst, die ich vorher bekommen hatte, durch dieses K-Wort, obwohl ich wusste, das ist es nicht. Aber wenn das dann immer wieder Menschen im weißen Kittel sagen. Ja. Das macht was mit einem. Das macht was.

Nadine:Ja. Du hast Gott sei Dank nicht an deinem Gefühl gezweifelt. Das ist ja mal das Wichtigste an der ganzen Sache. Wäre Krebs ein Ausschlusskriterium für diese Behandlung gewesen?

Thermoablation auch bei Krebs: Ein weltweiter Standard

Masoumeh:Nein. Tatsächlich nicht mit dieser Thermoablation, also nicht jede Art von Krebs, aber es gibt verschiedene Brusttumoren, Prostatakrebs und auch Schilddrüsenkrebs wird im Ausland, in Deutschland darf man das nur teilweise, Prostata glaube ich, wird damit sehr erfolgreich behandelt. Das ist einfach Wahnsinn. Manchmal denke ich, das wäre gut, dass mir das passiert ist, dass ich, falls irgendwie was in der Familie später kommt, dass ich das jetzt weiß, dass es das gibt. Oder im Freundeskreis, dass man das einfach weiß. Weil für mich war immer Krebs muss rausgeschnitten werden, Chemo. Aber dass es gelasert werden kann. Und das wird in der Schweiz sehr viel gemacht. Da gibt es sehr viele Praxen und Techniken, die das machen. Ja, es ist, wenn man mal in die Welt guckt, sowieso ganz schön unterschiedlich.

Nadine:Ja, du hattest ja auch gleich ein richtig positives Gefühl. Du hattest ja auch nie daran gezweifelt, dass das jetzt richtig geklappt hat. Wann hast du so gemerkt, da passiert jetzt wirklich etwas? Gab es da so diesen Moment, wo du gleich gedacht hast, das war jetzt richtig?

Die Ergebnisse: Vom Knoten von 40 auf 11 Milliliter

Masoumeh:Also ich wusste von Anfang an, als ich aus der Praxis rausging, das ist jetzt elendig das Thema. Ich wusste es, weil ich habe einfach zu viel darüber gelesen. Ja, ich wusste, das klappt, das funktioniert. Es ist wie gesagt, eine ganz einfache Methode. Und ich habe nach drei Wochen gesehen. Weil bei mir war der Knoten ja wirklich sehr groß. Man hat das im Spiegel gesehen von der Seite. Wenn ich mich hingestellt habe, konnte man diese Beule sehen. Und die wurde der Knoten immer kleiner und kleiner.

Nadine:Ja, die Halskette, die dann einmal mal nicht gepasst hat.

Masoumeh:Halskette, ja.

Nadine:Du warst ja inzwischen wieder zur Kontrolle.

Masoumeh:Ich war zur Kontrolle.

Nadine:Was man da gesehen hat.

Masoumeh:Ja, es ist sehr, sehr geschrumpft und wir lassen es jetzt weiter schrumpfen. Vorher war es ungefähr zwischen dreieinhalb und über fünf Zentimeter groß, je nachdem wer gemessen hat. Und jetzt ist es kleiner als eins. Es ist ungefähr ein Zentimeter.

Nadine:Also von den Milliliter her hast du, glaube ich, gesagt, vorher waren es ja knapp 40 Milliliter und nachher waren es elf.

Masoumeh:Jetzt sind es elf, da waren es 40. Am Ende, als ich bei diesem Chefarzt in der Klinik war, waren es 50. Diese 39, 40 war im Mai. Aber ich war ja doch danach beim Arzt und so weiter. Da war es schon viel größer. Ja, dann war es schon viel größer.

Rat für Frauen, denen eine Schilddrüsen-OP empfohlen wird

Nadine:Und wenn du jetzt zurückblickst auf diese Wochen zwischen der ersten Nachricht an mich und der Behandlung, was würdest du jetzt einer Frau sagen, die gerade nach einem Arzttermin im Auto sitzt und gerade gehört hat, dass die Schilddrüse raus soll?

Masoumeh:Erstmal durchatmen. Durchatmen, was fühle ich? Fühlt sich das für mich richtig an? Fühlt sich das für mich richtig an? Und ich denke, dass manche Ärzte nach bestem Gewissen handeln, aber manchmal fehlt ihnen vielleicht einfach auch das Wissen. Das sind auch nur Menschen, die einen gewissen Informationsstand haben und sich selber zu informieren. Sich selber zu informieren, was wird woanders gemacht, wie wird das gehandhabt in anderen Ländern? Und einfach wirklich zu recherchieren. Also wie gesagt, ich habe ja auch eine Zeit lang gebraucht, um das rauszufinden mit der Thermoablation. Aber auch vorher war ich schon, war mir bewusst, es gibt Gründe, warum dieser Knoten gewachsen ist. Und da muss man halt diese Gründe beheben.

Nadine:Ja. Das ist eine krasse Geschichte. Also Knoten von rund 40 auf elf Milliliter geschrumpft. Und der Prozess läuft ja noch weiter.

Masoumeh:Ja.

Nadine:Die Schilddrüse ist vollständig erhalten geblieben. Eine schwere OP, die durchaus viele Risiken haben kann, wurde vermieden. Und theoretisch könnten wir jetzt an dieser Stelle Schluss machen. Und doch ist genau jetzt der Punkt, an dem du ja eigentlich deine eigentliche Reise begonnen hast. Denn die Behandlung hat den Knoten verkleinert. Aber sie hat ja eine Frage offen gelassen, die dich am Ende nicht mehr losgelassen hat. Warum ist dieser Knoten überhaupt entstanden und gewachsen? Und was muss sich jetzt eigentlich verändern, damit nicht der Nächste kommt? Damit das jetzt nicht zu lang wird, machen wir einen Cut. Und in der nächsten Folge erzählt Masoumeh dir, wie sie diese Frage beantwortet und warum ihre Schilddrüsenwerte heute aktiv und stabil sind, ihr Energielevel ein anderes und sie sogar bis heute mit mir zusammenarbeitet, obwohl der aktuelle Anlass oder der akute Anlass längst weg ist.

Als zertifizierte Fachberaterin für ganzheitliche Gesundheit & Ernährungsmedizin mit Schwerpunkt auf Hormone & Schilddrüse zeige ich dir, wie du dir auf natürlichem Weg deine Energie zurückholst.

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