Hashimoto - Ernährung - Abnehmen: 10 Punkte helfen weiter

 

Du hast Hashimoto und möchtest deine Ernährung umstellen, weil du zugenommen hast? Oder du hast deine Ernährung bereits umgestellt, aber so richtig gute Erfolge erzielt du damit nicht?

Dann kann es daran liegen, dass du nicht alle Punkte berücksichtigst, die für eine dauerhafte Veränderung deiner Hashimoto und natürlich auch deines Gewichts wichtig sind.

All diese Punkte werde ich Dir in diesem Beitrag vorstellen. 

 

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Abnehmen ≠ Kalorienrestriktion

Abnehmen wird meist gleichgesetzt mit einer Kalorienrestriktion. Dass das alleine nicht funktioniert, müsste eigentlich, aber ist leider noch nicht allen bekannt.

Bei Hashimoto kommt erschwerend dazu, dass du meistens bereits einen reduzierten Stoffwechsel hast, bedingt durch die Unterfunktion, in die jeder Hashi langfristig rutscht. Bekommt der reduzierte Stoffwechsel jetzt auch noch weniger, und schlimmer, schlechte Baustoffe in Form von minderwertigen Lebensmitteln.

Tja, was soll dann daraus werden? Schlechte Baustoffe versteht der Körper nicht. Da sind Inhaltsstoffe drin, die lagert er einfach in die Fettdepots ein, um sie unschädlich zu machen. Und auf der anderen Seite: bekommt er zu wenig von allem, lagert er womöglich alles ein, denn es könnten ja Krisenzeiten kommen.

Weniger Essen ist also nicht der Haupthebel. Die Ernährungssituation insgesamt muss zwar verbessert werden, aber es gibt viele weitere Punkte.

 

10 davon, die interessant sind, habe ich dir mitgebracht. Hier als Zusammenfassung:

 

Hashimoto, Ernährung, Abnehmen - 10 wichtige Punkte

 

Punkt 1: Alter, Lebensweise, Erkrankungen und Vorlieben

Je nachdem wie alt du bist, benötigst du eine etwas andere Zusammensetzung deiner Ernährung. Und die sollte natürlich deine Lebensweise und deine Vorlieben mit einbeziehen.

Heißt natürlich auch, wenn du dich veränderst, verändert sich im Laufe der Zeit auch die Ernährung, die du benötigst. Dann kommt natürlich noch hinzu, welche Vorerkrankungen du hast. Vielleicht sind ein paar gesonderte Dinge zu berücksichtigen.

 

Punkt 2: Stoffwechseltyp, Grundumsatz und Diätschäden

Wenn du weißt, welcher Stoffwechseltyp du bist, dann bist du einen großen Schritt weiter. Denn dann kannst du deinem Körper geben, was er braucht. Dadurch beeinflusst du deinen Stoffwechsel und natürlich auch deine Schilddrüse.

Der Grundumsatz ist die Energie, die dein Körper benötigt, wenn du inaktiv bist. Ihn kannst du mit einer für dich abgestimmten Ernährung beeinflussen und natürlich auch regulieren.

Eine unvorteilhafte Ernährung, die dich nicht satt und glücklich macht, kann schnell zu einer erhöhten Nahrungsaufnahme führen. Das wird dir aber nicht passieren, wenn du dich deinem Stoffwechseltyp entsprechend ernährst.

Auch Diätschäden sind zu berücksichtigen. Denn es kann gut sein, dass dein Körper sich erst mal wieder an eine vernünftige und regelmäßige Nahrungsaufnahme gewöhnen muss.

In solchen Fällen kann es kurzzeitig sogar zu einer Gewichtszunahme kommen. Und sobald dein Körper keinen inneren Notstand mehr verspürt, reguliert er sich und eine Gewichtsabnahme passiert von alleine.

 

Punkt 3: Mikro- und Makronährstoffe

Fangen wir mit den Makronährstoffen an. Das sind die großen Lebensmittelgruppen Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette. Also der Hauptbestandteil deine Ernährung.

Mit diesen Stoffen für den Körper musst du ausreichend und individuell richtig versorgt sein. Der eine kommt mit viel Fett gut klar, der andere gar nicht.

Und so ist es bei den anderen beiden Lebensmittelgruppen auch.

Zusätzlich benötigst du noch die MikronährstoffeZu denen zählen zum Beispiel Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. Diese sollten vorrangig über die Ernährung gedeckt werden.

Aber auch hier kann es sein, dass trotzdem etwas fehlt und aufgefüllt werden muss und erst dann klappt es auch richtig gut mit der Gewichtsregulation.

 

Punkt 4: Leber- und Darmgesundheit

Die Darmgesundheit ist super wichtig. Im Darm fängt alles an, denn er ist direkt mit der Nahrungsaufnahme verbunden.

Eine schlechte Darmsituation kann die Nahrung nicht vollständig aufspalten und aufnehmen. Das kann schnell dazu führen, dass wertvolle Stoffe nicht in deinen Körperzellen ankommen. Andersrum besteht auch die Möglichkeit, dass der Darm Stoffe in deinem Blutkreislauf lässt, die dort nicht hingehören. Dadurch entsteht ein Entzündungsgeschehen, was deinen Körper extrem belastet.

Die Leber als unser lebenswichtiges Organ muss zusätzlich fit sein. Eine unfitte Leber kann ihren Aufgaben im Stoffwechselgeschehen nicht mehr ordentlich nachkommen. Das heißt dann auch, dass die Bestandteile des Essens nicht wirklich richtig umgebaut werden.

Beide Organe müssen ordentlich gehegt und gepflegt werden, wenn du wieder gesund und schlank werden möchtest.

 

Punkt 5: Hormonstatus und Hormondrüsen

Du brauchst einen Ausgangspunkt, damit du weißt, was überhaupt los ist. Wie steht es um deine Schilddrüse? Aber auch um deine Nebennieren und Geschlechtsdrüsen. Diese Informationen geben dir Aufschluss über das, was getan werden muss.

 

Punkt 6: Schlafqualität und Regeneration

Deine Schlafqualität beeinflusst direkt deine Regeneration, die des Nächtens ihre Hochphase hat. Schläfst du nicht gut ein und auch nicht gut durch, was du morgens nicht fit auf, dann hast du nicht nur große Auswirkungen auf dein Wohlbefinden und deine Leistungsfähigkeit, sondern auch auf deine Hormone.

Das Sättigungs- und auch das Hungergefühl werden durch Hormone gesteuert, die unter Schlafmangel deinen Stoffwechsel negativ beeinflussen und dir falsche Signale senden.

 

Punkt 7: Lebensmittelqualität

Machen wir uns nichts vor, schlechtes Essen kann keine guten Ergebnisse in deinem Körper hervorbringen.

Nehmen wir ein Beispiel zur Veranschaulichung: Wenn du zu viel günstigen Zuchtlachs isst, dann kann eine Schwermetallbelastung deinem Körper so zu setzen, dass gesund, rank und schlank etwas weiter in die Ferne rücken. So etwas hat Auswirkungen auf den gesamten Körper.

Leider gilt das für viele andere Lebensmittel mit anderen Belastungen auch.

Was ist dir also dein Essen und damit auch deine Gesundheit wert?

 

Punkt 8: Stresslevel, Seelenbalance und Mindset

Dieser Themenkomplex ist groß. Ich fasse es mal in wenigen Sätzen zusammen: Stress ist die Grundlage von absolut allem, was in deinem Körper schieflaufen kann. Noch drastischer wird es, wenn du keine Balance mit einem ordentlichen Ausgleich hast und dir selbst nicht ganz viel Gutes tust.

Kommen dann noch Glaubenssätze dazu, die dir gar nicht bewusst sind, weil es sich zum Beispiel um anerzogene Gedanken handelt, die du nur für deine hältst, dann ist das ein großer Knoten, den man erst mal entwirren darf.

Ist der Komplex aber einmal aufgelöst, wirst du feststellen, dass die Dinge von alleine in die richtige Richtung laufen.

 

Punkt 9: Sport bzw. Bewegung und Entspannung

Ja, Bewegung ist wichtig, aber bei Erkrankung des Hormonsystems sollte die Bewegung zu dir und deinen Bedürfnissen passen.

Sehr aktiver Sport am Abend signalisiert deinem Hormonsystem und damit auch deiner Schilddrüse genauso falsche Nachrichten, wie Bewegung oder Sport mit einem Leistungsgedanken.

Zusätzlich darf natürlich die Entspannung nicht zu kurz kommen. Der Körper benötigt diese Phasen genauso wie die Phasen der Aktivität.

 

Punkt 10: Umwelteinflüsse und Medikamente

Bei den Schwermetallen im Lachs habe ich es schon erwähnt, der Bereich ist jedoch sehr umfangreich. Da fallen verschiedenste Aspekte rein. Nicht nur in den Lebensmitteln sind Umweltgifte, die wir teilweise umgehen können. Sie finden sich auch in vielen anderen Produkten des täglichen Lebens bis hin zur Atemluft.

Einige können wir vermeiden, andere nicht. Daher ist es wichtig, mitzunehmen, was geht.

Medikamente sind selbstverständlich auch in großen Teilen mit Nebenwirkungen behaftet, die ausgeglichen werden dürfen.

 

Das waren die zehn wichtigsten Punkte, die ich dir mitgeben möchte. In meinen Coachings fließen je nach Fall noch andere Aspekte mit ein.

Aber ich bin sicher, dass du bei diesem zehn Punkten etwas findest, was du dir noch mal näher anschauen kannst. Wie du siehst, gibt es viel Luft nach oben, denn du kannst alles ändern, was du willst.


Über die Autorin

Nadine Kranz ist Expertin für Schilddrüsen- und Hormongesundheit. Sie hilft Frauen, ihre Hashimoto oder Schilddrüsenunterfunktion mit individuell optimierter Ernährung und ein paar kleinen Veränderungen in der Lebensweise effektiv und nachhaltig zu verbessern. 

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