Hashimoto: Wer bist du mit der Diagnose?

 

Du hast verschiedenste Symptome und bist im schlimmsten Fall von Arzt zu Arzt gelaufen, bis endlich mal jemand festgestellt hat, was überhaupt los ist. Der Arzt sagt: "Sie haben Hashimoto." Endlich eine Diagnose. Einen kurzen Augenblick atmest du tatsächlich auf. Du hast dir nichts eingebildet. Da ist etwas und nun weißt du auch was.

Vielleicht bekommst du Tabletten verordnet. Vielleicht ist auch noch alles im Rahmen und du sollst bald zur routinemäßigen Überprüfung kommen. Erst mal okay. Aber dann bist du wieder zu Hause. Das Grübeln fängt an. Lässt du dich von der Diagnose runterziehen? Sorgst du dich, weil die Symptome ja immer noch da sind? Hast du Angst, noch mehr zuzunehmen? Fragst du dich, warum ich? Dann gebe ich dir jetzt ein paar Tipps.

 

Keine Zeit fürs Video? Du liest lieber? Kein Problem:

 

Ich kümmere mich bei meinen Kunden nicht nur um ihr Essen, vermittle ihnen das erforderliche Wissen und gleiche aus, was bei einigen Befunden nicht im optimalen Bereich ist. Ich bin auch eine Energiequelle und motiviere sie, an sich zu glauben. Und das möchte ich jetzt mal in einem Mini-Ausschnitt auch mit dir machen.

Lass dich von einer Diagnose nicht runterziehen

Nimm all die Fragen und Sorgen zu der Diagnose in deinem Kopf wahr. Fühl sie. Fühl sie mal richtig durch. Und dann lass sie los. Sie helfen dir nicht weiter, aber sie können dich motivieren.

Ich habe mich in meinem Leben wirklich nur mit den Dingen abgefunden, die ich absolut nicht ändern konnte. Zum Glück hat meine Gesundheit noch nicht dazugehört. Wenn ich auf Ratschläge oder Operationsvorschläge von einigen wenigen Ärzten gehört hätte, dann hätte ich jetzt vermutlich ein bis zwei Organe weniger und eine steife Wirbelsäule. Ich hab aber was anderes in meinem Bauch wahrgenommen. Habe mich dagegen entschieden. Habe es selbst in Angriff genommen und geheilt. Meine Hashimoto ebenfalls.

Der Körper braucht Unterstützung, um zu heilen

Vermutlich, weil ich es selbst erlebt habe und das auch schon mehr als einmal, habe ich dieses unerschütterliche Vertrauen in meinen Körper, dass er sich heilt, wenn ich die richtigen Rahmenbedingungen schaffe. So war es bislang immer, und das sehe ich auch bei meinen Kundinnen.

Eine Erkrankung ist auch eine Chance

Weißt du, nichts geschieht umsonst, auch eine Krankheit sucht dich nicht einfach aus Boshaftigkeit heim. Nutze die Chance. Und schau genau hin. Was will dein Körper dir sagen?

Stelle dir die richtigen Fragen. Damit öffnest du den Raum für Möglichkeiten. Es geht nicht um die Diagnose, es geht darum, wie du damit umgehst. Es ist eine Chance auf ein besseres Leben.

Deine Schilddrüse wird nicht von heute auf morgen krank. Die Erkrankung war lange Zeit unbemerkt im Anmarsch. Du hast nur eine ganze Weile nichts davon wahrgenommen.

  • Wo hast du Signale des Körpers beiseite geschoben?
  • Was belastet dich regelmäßig?
  • Was kannst du deinem Körper Gutes tun?

Sieh es als Herausforderung

Für mich steht es außer Frage, dass man wieder gesund werden kann. Aber was denkst du darüber?

Stell es dir vor wie ein Puzzle und du suchst die passenden Teile. Natürlich hast du öfter mal ein Puzzleteil in der Hand, was nicht passt. Aber du gibst nicht auf, bis das Puzzle fertig ist.

  • Welche Möglichkeiten hast du noch nicht ausgeschöpft?
  • Wo hast du noch nicht hingesehen?
  • Willst du wirklich was ändern oder ist dir das vielleicht zu unbequem?

Hinterfrage das mal.

Veränderung ist erstmal unbequem

Warum ist die Symptombekämpfung mit Tabletten so gerne genommen?

Weil du nichts ändern musst und das ist bequem. Veränderungen kostet Zeit und Energie und meistens auch Geld. Aber willst du dich weiter um deine Gesundheit sorgen und Lebensqualität einbüßen?

Die entscheidende Frage

Lass bei all deinen Gedanken mal eine Frage auf dich wirken:

Was, wenn es ganz einfach wäre?

Spür mal in dich hinein. Sauge die Frage in dir auf. Was, wenn es ganz einfach wäre? Merkst du es? Allein diese Frage tut schon extrem gut. Viele Dinge sind einfacher als du denkst. Also höre nicht auf in dich hinein zu spüren, dir die richtigen Fragen zu stellen und weiter zu suchen.

Hürde: Ungeduld

Das Einzige, was häufig zwischen dir und einem guten Ergebnis steht, ist die Ungeduld. Es soll heutzutage alles sofort wieder in Ordnung sein. Du gibst dir nicht die Zeit, dass Sachen sich verändern. Der natürliche Weg braucht aber Zeit und Geduld. Die Krankheit ist nicht von heute auf morgen gekommen, und sie ist auch übermorgen nicht weg. Es geht keine zeitliche Abkürzung.

Du kannst es schaffen

Wenn du aber bereit ist, aufzustehen und sie in den Griff zu bekommen, dann kannst du es schaffen.

Wer bist du mit der Diagnose?

Jemand, der seine Diagnose nicht hinnimmt.

Jemand, der nicht aufgibt.

Jemand, der weiß, dass er alles ändern kann.

Jemand, der sich seine Gesundheit wieder zurückholt.

Und am Ende hast du mehr als du vorher hattest, weil du dich der Herausforderung gestellt hast. Es ist ja niemals nur die Schilddrüse, die du beeinflusst. Es bist ja immer du, als gesamter Mensch, dem es dann viel besser geht. Also gib niemals auf. Zumindest nicht in diesem Leben.

Wenn du dein Puzzle schneller fertig haben willst, dann kann ich dir dabei helfen. Aber auch dann brauchst du Geduld. Und deshalb arbeite ich auch individuell und über einen längeren Zeitraum mit meinen Kundinnen zusammen und verkaufe keine Lösung für alle in Form eines Buches oder eines Kurses. Denn ich weiß, du brauchst deine Lösung und nicht irgendeine Möglichkeit, die du ausprobieren kannst.

Also: Du kannst alles ändern, was du willst, wenn du willst.

 


Über die Autorin

Nadine Kranz ist Expertin für Schilddrüsen- und Hormongesundheit. Sie hilft Frauen, ihre Hashimoto oder Schilddrüsenunterfunktion mit individuell optimierter Ernährung und ein paar kleinen Veränderungen in der Lebensweise effektiv und nachhaltig zu verbessern. 

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