Hashimoto - Verbotene Lebensmittel? Darum ist die Panikmache überflüssig!

 

Du hast Hashimoto und dir wird gesagt, dass du ganz viele Lebensmittel nicht mehr essen sollst? Warum diese Panikmache überflüssig ist, erzähle ich dir in diesem Beitrag. 

Ich verrate dir übrigens auch, wie du diese Lebensmittel gesund integrieren kannst, ohne dass du dir irgendwelche Sorgen machen musst. 

 

Keine Zeit fürs Video? Du liest lieber? Kein Problem:

 

Verbotene Lebensmittel - goitrogene Substanzen

Wenn du die Diagnose Hashimoto bekommst, dann machst du dich natürlich schlau - sofern dein Arzt dich nicht schon aufklärt. Und dann rücken sie plötzlich in deinen Fokus: die goitrogenen Substanzen und natürlich auch die Sojaprodukte. Goitrogene Substanzen werden auch strumigene Substanzen genannt. Sie beeinträchtigen die Hormonbildung der Schilddrüse und fördern die Vergrößerung der Schilddrüse, sodass auch ein Kropf entstehen kann. 

Es wäre ziemlich schick gewesen, wenn zum Beispiel Pizza, Pasta und Burger goitrogene Substanzen enthalten würden. Dann wäre dieser Beitrag definitiv überflüssig. 

Aber leider sie in ganz natürlichen Lebensmitteln enthalten und auch noch in ziemlich wertvollen. 

 

Übersicht über goitrogene Substanzen und ihre Wirkung

Goitrogene Substanzen - Senföle, worin enthalten, welche Wirkung

Goitrogene Substanzen - Blausäure, worin enthalten, welche Wirkung

Goitrogene Substanzen - Flavonoide, worin enthalten, welche Wirkung

Goitrogene Substanzen - Soja, welche Wirkung

 

Warum die Panikmache überflüssig ist

Wie du siehst, es sind alles durch die Bank super gesunde Lebensmittel. Daher wollen wir den Panikknopf jetzt mal wieder ausschalten. Ich halte überhaupt nichts davon, dass diese Panik überhaupt verbreitet wird. Absolut jedes Lebensmittel hat eine Wirkung. Aber das wird meist nicht groß erzählt. Merke dir: Am Ende macht immer die Dosis das Gift. 

Bei diesen Lebensmitteln ist es so, dass die goitrogenen Substanzen größtenteils durch Kochen und Fermentieren deutlich reduziert werden. Die einzige Ausnahme sind Sojaprodukte. Die Isoflavone aus Sojaprodukten bleiben enthalten. Übrigens sind Sojasaucen davon ausgenommen. Diese kannst du ohne Einschränkungen nutzen.

Du kannst dir vorstellen oder hast es vielleicht selbst erlebt, welch Verunsicherung auftritt, wenn derartige Verbote von so gesunden Lebensmitteln auferlegt werden. Ich halte das für kompletten Schwachsinn.

Ich wusste seinerzeit nichts von diesen Substanzen. Und meine Hashimoto kannte diese Verbote auch nicht. Ich habe immer unheimlich gerne jegliche Art von Kraut- und Kohlsalaten gegessen. Und das ist ja immer roh. Als ich von diesen Substanzen erfuhr, kann ich dir genau sagen, wie ich reagiert habe: „Schmeckt mir gut, tut mir gut, esse ich weiter.“ So what! 

 

Wie du diese Lebensmittel gesund integrieren kannst

Und das ist es, was ich dir mitgeben möchte. Du hast eine Körperintelligenz, die du nicht unterschätzen solltest. 

Wenn du dir einfach mal die Zeit nimmst, zu spüren, wie ein Lebensmittel auf dich und in dir wirkt, wirst du schnell feststellen, ob es dir guttut oder nicht. 

Gerade bei Hashimoto und bei der Schilddrüsenunterfunktion hast du je nach Lebensphase ohnehin häufig ein starkes Kälteempfinden. Da Rohkost immer kühlend wirkt, kannst du diese Substanzen bereits austricksen, indem du dein Gemüse öfter dünstest oder kochst und Nüsse oder Samen kannst du anrösten. 

Erinnere dich an meine Aussage: Die Dosis macht das Gift. Keine dieser Substanzen tut dir etwas, wenn du sie ganz normal verwendest. Niemand isst Unmengen dieser Lebensmittel auf einmal oder täglich. 

Ich habe nie aufgehört, Sojaprodukte zu verzehren. Ich habe auch nicht bemerkt, dass es bei mir etwas Negatives auslöst und meine Hashimoto ist ja definitiv nicht mehr auffindbar. 

 

Den gesunden Menschenverstand einschalten

Allerdings habe ich auch schon viele „Diäten“ für vegane Menschen gesehen, wo fast ein Kilo Sojaprodukte täglich auf dem Speiseplan stand. Vor allem, wenn diese noch als LowCarb-Diäten ausgegeben wurden. Und ganz ehrlich, da setzt doch der gesunde Menschenverstand ein, dass das keine ausgewogene und gesunde Ernährung sein kann. 

Wenige Male die Woche verzehrt, wird auch dir Soja nichts anhaben können - es sei denn, du verspürst, dass es dir nicht guttut.

Ich hoffe, ich konnte etwas geraderücken und du fällst nicht auf diese plakativen Aussagen zu gesunden Lebensmitteln rein. Ich weiß, es kursieren noch weitere Verbote, aber darüber sprechen wir ein anderes Mal.

Denk immer dran, du kannst alles ändern, was du willst. Wir sehen uns!

 


Über die Autorin

Nadine Kranz ist Expertin für Schilddrüsen- und Hormongesundheit. Sie hilft Frauen, ihre Hashimoto oder Schilddrüsenunterfunktion mit individuell optimierter Ernährung und ein paar kleinen Veränderungen in der Lebensweise effektiv und nachhaltig zu verbessern. 

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