Die 100. Folge: 10 Fragen – ehrlich beantwortet

🎙️ 22.08.2025

Ehrliche Einblicke zur 100. Podcastfolge: 10 persöhnliche Fragen, klare Antworten und wertvolle Impulse rund um Gesundheit & Mindset.

Transkript der Folge 100

Hey, schön, dass du wieder reinhörst. Und heute ist es so weit: Folge 100! Ich hätte nie gedacht, dass es überhaupt mal 100 Folgen werden. Denn ein echtes Gespräch mit Menschen ist viel einfacher und natürlicher, als allein im Büro vor einem Mikro zu sitzen. Also klopfe ich mir auch mal selbst auf die Schulter, dass ich überhaupt so weit gekommen bin.

Und deshalb dachte ich mir: Wenn das kein Anlass ist, mal was anderes zu machen, weiß ich auch nicht. Also habe ich gesammelt. Fragen, die immer mal wieder reinflattern, und auch einige, die mir immer wieder in Gesprächen begegnen. Aus dieser Sammlung haben zwei liebe Kundinnen die Top 10 gezogen und here we go. Lass uns die 100. Folge feiern, nicht mit Luftschlangen, sondern mit ehrlichen Einblicken, ein bisschen Blick hinter die Kulissen und vielleicht auch der einen oder anderen Erinnerung, was wirklich wichtig ist. Auf, auf. Hier kommen zehn Fragen und meine ganz ehrlichen Antworten dazu.

100 Folgen Podcast: Ein Rückblick hinter die Kulissen

Frage 1: „Was isst du eigentlich zum Frühstück?“

Wie oft ich das gefragt werde, ist unfassbar. Ich habe keinen Plan, was daran so spannend ist. Aber gut, ich habe gesagt, dass ich antworte, also hier die Antwort: Es kommt drauf an. Und zwar jeden Tag. Ich esse frühstückstechnisch das, was andere als Abendessen bezeichnen würden. Und ich mache nur am Wochenende mal eine Ausnahme, wenn mir danach ist. Das Frühstück gibt mir Energie für den Tag. Und am Tag verbrauche ich ja auch die meiste Energie. Also haue ich da schon ordentlich rein. Aber es gibt keine feste Regel. Warum? Weil ich gelernt habe, wie mein Körper funktioniert. Und weil ich aufhören konnte, mich an Dogmen zu klammern. Ich folge keiner Ernährungsweise. Ich folge mir selbst. Ich esse keine Fertigprodukte, ich esse keine Lebensmittel, die irgendwelche komischen Zutatenlisten haben. Ich achte auf saisonale Kost, denn die Natur weiß ganz genau, wann mein Körper was braucht. Und genau das erarbeite ich auch mit meinen Kunden: ihre eigene Ernährung. Nicht meine, keinen Trend und kein Getue. Damit reinkommt, was der Körper braucht. Und in Blutanalysen sehen sie ja schwarz auf weiß beziehungsweise in bunt, was alles fehlt. Also braucht es nicht viel Überzeugungskraft 🙂

Frage 2: „Wie groß und schwer bist du?“

Eine Frage, die ich wirklich schon oft bekommen habe. Und ich verstehe, wo sie herkommt. Ich war ja mal stark übergewichtig und ich war auch stark untergewichtig. Ich kenne also beide Lager. Und ja, früher wollte ich auch abnehmen, weil das ja alle meine Probleme löst. Aber genau da liegt der Denkfehler. Ich war unglücklich, als ich dick war, und ich war unglücklich, als ich dünn war. Weil es einfach nicht darauf ankommt. Es geht um Gesundheit. Und die ist kein Idealbild. Es ist ein Körper, in dem du dich wohl und stark fühlst. In dem du dich wiedererkennst. Der ein gutes Immunsystem hat, widerstandsfähig und resilient ist. Ich habe irgendwann aufgehört, mich um mein Gewicht zu kümmern. Denn wenn ich ganz viel richtig mache, dann ist ein reguliertes Körpergewicht einfach ein Abfallprodukt eines gesunden Lifestyles. Und ich bin sicherlich nicht streng mit mir. Als ich damals noch chronisch krank war, habe ich es streng gesehen und sicherlich 90 % richtig gemacht. Jetzt bin ich bei 70 % bis 75 %. Und habe damit viele Freiheiten und Spaß. Für mich ist ein gesunder Lifestyle aber keine Anstrengung, sondern einfach super normal. Denn ich habe sehr oft die Erfahrung machen dürfen, was es bedeutet, wenn die Gesundheit extrem eingeschränkt ist. Und das will ich nicht in meinem Leben haben. Aber die Frage habe ich jetzt immer noch nicht beantwortet. Also, ich bin 1,74 m groß, mein Gewicht schwankt meist irgendwo zwischen 60 und 63 Kilo. Mir ist viel wichtiger: Ich funktioniere. Ich bin da. Körperlich und mental. Und ich fühle mich wie ich und würde für nichts in der Welt tauschen.

Warum individuelle Beratung der Schlüssel ist

Frage 3: „Warum gibst du keine pauschalen Empfehlungen à la ’nimm 7,5 mg Zink‘?“

Weil es nicht funktioniert. Punkt. Jeder Mensch ist anders. Und die Vorstellung, dass eine bestimmte Zahl für alle gilt, ist schlicht falsch. Ich habe so viele Blutbilder auf Nährstoffmängel ausgewertet, ich sehe so viele Blutbilder in den Vital-Analysen. Und ich sehe, wie sich Werte verändern, wenn Menschen ihre Speicher auffüllen. Jeder braucht es etwas anders und auch in einer anderen Zusammenstellung. Es muss individuell sein. Wenn ich diese fix und fertigen „Schilddrüsenprodukte“ sehe – ich nenne mal keine Namen –, werden beworben wie die wilde Wutz. Würden von den Inhaltsstoffen her, bei 85 % der Blutbilder, die ich bislang gesehen habe, nichts helfen. Ja, jetzt fragst du dich vielleicht, warum die dann so gute Bewertungen haben … Sag ich dir. Mal angenommen, du sitzt ganz unten auf der Leiter und siehst überhaupt nicht, was oben auf der anderen Ebene möglich ist – und erst recht siehst du nicht, dass mit einem Stückchen Versatz dort die nächste Leiter auf eine noch höhere Ebene führt. Wenn du also ganz unten auf der Leiter sitzt und dort kletterst du von insgesamt 10 vorhandenen Stufen 4 hoch. Dann hast du was gemerkt und du hast einen Erfolg. Weil du keinen Plan hast, was oben noch geht. Zeig mir einen, der seine Schilddrüsenprobleme mit so einem Produkt komplett wegbekommen hat. Das war dann einer, der genau 5 Stunden überhaupt ein Problem hatte. Ganz übertrieben gesagt. Ich halte diese Sachen alle für einen Witz. Das, was wirklich hilft, ist immer individuell. Und genau deshalb lehne ich Standardempfehlungen ab. Hört sich immer super simpel an. Aber bringt auch meist nichts. Es braucht einen Kontext. Immer. Was nützen dir 3 bis 4 Sachen für die Schilddrüse, wenn es woanders an der Blutbildung und an deinem Sauerstofftransport im Körper so schlecht läuft, dass man dort mal hinschauen müsste? Oder dein Darm ist so in Schieflage, dass er die Nährstoffe nicht richtig aufnehmen kann. Was sollte eine allgemeine Empfehlung dann ausrichten? Also sorry, oberflächlich kann ich nicht. Daher erwarte von mir nie pauschale Aussagen und Standardempfehlungen. Es geht ja nicht nur um die gesundheitliche Situation, sondern auch um die Lebensphase. Wir haben ja nicht nur Bedarf, wir haben auch Verbrauch. Eine Mutter mit Job und 2 Kindern hat schon einen ganz anderen Verbrauch als eine Frau, die ein völlig gechilltes Leben hat und täglich einige Stunden entspannen kann. Dort fängt es ja schon an.

Frage 4: „Ist diese Form von Gesundheit nicht zu teuer? Das kann sich nicht jeder leisten.“

Ist Gesundheit zu teuer? Ist das wirklich so? Oder ist das einfach etwas, das wir uns erzählen? Klar, es gibt Menschen, bei denen es wirklich knapp ist. Da reden wir gar nicht drumherum. Aber ganz ehrlich: Habe ich je gesagt, dass man alles auf einmal machen muss? Dass du dir sofort alle Tests leisten und deinen gesamten Körper in drei Wochen umkrempeln musst? Nein. Mein Ansatz ist individuell. Und das bedeutet auch: für jedes Budget machbar. Vielleicht dauert’s dann etwas länger. Na und? Es geht trotzdem voran. Was ich aber in der Realität viel öfter sehe, ist was anderes: Das Geld ist da – nur nicht für die Gesundheit. Ich sag’s mal direkt, übertrieben und ein bisschen provokant: Da ist ein neues Smartphone drin. Netflix, Apple, Disney+, Spotify und viele weitere Abos laufen monatlich. Es gibt den 65-Zoll-Fernseher, den Urlaub zweimal im Jahr, das neue Auto auf Raten, die Designer-Handtasche, der regelmäßige Friseur, die Gelnägel. Jeden Tag Coffee to go, unterwegs essen. Und im Supermarkt? Da wird mehr für Zucker, Snacks, Fertigzeugs und Impulskäufe ausgegeben als für alles, was dir wirklich Energie geben würde. Das klingt jetzt hart, ich weiß. Aber ich beobachte das nicht einmal – ich sehe das ständig. Und ich frage mich dann: Wäre es nicht ehrlicher zu sagen „Gesundheit ist mir nicht so wichtig wie der Rest“, statt „Ich kann mir das nicht leisten“? Weißt du, ich war selbst schon an einem Punkt, an dem ich die Münze werfen musste, um zu entscheiden: Essen für mich – oder für meine Katzen? Ich weiß, was es heißt, kein Geld zu haben. Und trotzdem habe ich immer Wege gefunden, meinen Körper nicht aufzugeben. Denn wenn du deinen Körper verlierst, verlierst du alles. Ich habe Kunden, die fahren halt mal 1 Jahr nicht in den Urlaub und vergolden sich dafür innerlich. Im Grunde genommen kannst du alles bekommen, wenn es dir wirklich wichtig ist. Andere fragen mich, wo sie anfangen sollen und die Antwort müsstest du, zumindest wenn du mir schon länger folgst, kennen: Immer beim Darm! Dann kommen doch alle Nährstoffe besser im Körper an. Und dann starten sie dort. Aber Menschen, die sagen: Ist mir alles zu teuer, muss ich erst mal überlegen, ich melde mich in 3 Wochen, bin jetzt erst mal im Urlaub –> kann ich dir nur sagen: viel Erfolg … jeder wählt, was er wählt, wann er wählt. Also können wir doch alle zufrieden sein.

Die Wahrheit über Stress und Veränderung

Frage 5: „Wie gehst du mit Menschen um, die zwar wollen, aber nicht machen?“

Haben mich letzte und vorletzte Woche tatsächlich zwei Kundinnen gefragt. Witzig. Hintergrund war, dass sie im Bekanntenkreis immer wieder beobachten, dass die Menschen eigentlich etwas verändern möchten und auch viel darüber sprechen, aber rein gar nichts passiert. Ja, solche kenne ich natürlich auch 🙂 Diesen Typ Mensch hatte ich auch mal als Kunden. Früher. Heute muss ich sagen: Ich arbeite nicht mehr mit ihnen. Ganz einfach. Das klingt vielleicht hart, ist es aber nicht. Denn es ist besser für alle Beteiligten. Wir teilen dann einfach nicht dieselben Werte, passen also nicht zusammen. Glücklicherweise kommen mir davon kaum welche unter. Und wenn doch, dann breche ich jegliche Begleitung ab, sobald ich das merke. Meine Energie und meine Zeit sind mir deutlich wichtiger als ein paar Euronen. Geld ist ersetzbar, Zeit nie. Früher waren mir diese ganzen Gesundheitsthemen so wichtig, dass ich jeden überzeugen wollte. Heute weiß ich: Jeder setzt seine Prioritäten. Und das ist gut so. Darunter haben wir sicherlich auch ein paar Glückliche, die sehr gesund alt werden, aber das ist die Minderheit. Und wer sich vorher nicht kümmert, der kümmert sich dann lang und mühselig zu einem späteren Zeitpunkt. Braucht sich dann aber auch nicht wundern, wenn es viel Aufwand, viel Geld und viel Zeit in Anspruch nimmt. Hört sich jetzt auch übel an, aber sprechen wir doch mal Klartext. Wir sind alle keine Benjamin Buttons. Es wird im Alter nicht leichter, wenn man nicht mal irgendwann anfängt, sich um das einzig Wichtige im Leben zu kümmern: die eigene Gesundheit. Leider braucht es dafür meist einen Vorfall, Krankheitsfall, einen Wachrüttler. Deshalb finde ich Krankheiten auch gar nicht schlimm und sehe sie als grandiose Chance. Transformation funktioniert halt nur, wenn jemand bereit ist. Wenn jemand wirklich wissen will, warum es ihm schlecht geht. Wenn jemand hinschauen möchte. Und nicht nur was Neues schlucken oder eine neue Diät starten will. Deshalb kann man bei mir kein Coaching oder Mentoring kaufen. Das geht nur auf Anfrage und wenn ich den Fall vorher genau kenne und auch den Menschen kennenlernen durfte. Danach weiß ich, ob es passt. Ob ich helfen kann und ob jemand die Hilfe auch wirklich will. Und für mich mittlerweile noch wichtiger, ob es Tiefe haben darf.

Frage 6: „Wieso redest du so oft über Stress?“

Weil Stress alles verändert. Deinen Hormonhaushalt. Deine Verdauung. Deinen Schlaf. Deine Nährstoffspeicher. Dein Immunsystem. Alles. Und weil viele denken, sie haben keinen Stress, nur weil sie keinen Terminstress haben. Oder ihn nicht wahrnehmen. Aber Stress ist mehr. Es ist innere Anspannung. Dauerhafte Anstrengung. Unterdrückte Emotionen. Ein Nervensystem, das nicht mehr runterfährt. Und wenn du das länger mitmachst, rebelliert dein Körper. Ganz leise oder ganz laut. Aber sicher. Ich behaupte mittlerweile, dass jede Schilddrüsenunterfunktion hauptsächlich durch Stress entsteht. Denn das Tyrosin, das wichtigste Eiweiß für deine Schilddrüse, ist auch das wichtigste Eiweiß für deine Stresshormone. Und rate mal, welches System der Körper zuerst bedient: Genau. Die Stressachse. Weil sie überlebenswichtig ist. Denk immer an den Säbelzahntiger. Wenn der dich frisst, ist es wurscht, ob deine Schilddrüse gut versorgt war. Also ist es viel wichtiger, dass deine Stresspegel alles im Körper hochfahren, damit du flüchten und überleben kannst. Und die traurige Wahrheit ist: Ich sehe es überall. Im Blutbild. In den Aminosäureprofilen. In den Elektrolyten. In den Gesprächen. In den Augen der Menschen. Und dann können wir nicht einfach mit einem Proteinriegel was regeln. Da braucht es wirklich Verbindung und einen echten Weg raus. Und der führt über Ernährung, Bewegung, Kaiut Yoga und Lifestyle-Änderungen. Und das habe ich letztens auch zurückbekommen, dass ja jedes Yoga funktionieren würde, warum ich immer von Kaiut spreche. Ganz ehrlich: Mir ist es egal, was für dich funktioniert. Wenn es funktioniert, dann ist es doch toll. Aber ich habe alles durch und übrig geblieben ist, was das beste Ergebnis liefert. Und ich sage es immer wieder: Ich bin viel zu faul, als dass ich meine Zeit in etwas stecke, was nicht die besten Ergebnisse liefert. Da siehst du, dass faul sein auch was Gutes ist 😀

Die Kraft der Verbindung: Mehr als nur oberflächliche Heilung

Frage 7: „Was hat sich bei dir in den letzten Jahren verändert?“

Ich bin insgesamt viel ruhiger geworden. Früher war ich viel mehr im Machen – nicht nur mit den Händen, sondern auch mit dem Kopf und den Gedanken. Heute bin ich viel mehr im Sein. Ich arbeite fokussierter. Ich lasse mich von meiner Körperweisheit leiten. Und ich habe gelernt, dass Kontrolle oft nur ein Deckmantel für Angst ist. Mir ist das Wichtigste, dass ich alles, was ich mache, möglichst voller Hingabe mache. Ich werde immer besser darin, überhaupt keine Erwartungen mehr zu haben. Ich gehe viel mehr in die Verbindung. Und auch in die Klarheit. Und das ändert alles, und plötzlich laufen Sachen wie von Zauberhand. Nenn es auch Vertrauen ins Leben. Vertrauen in den eigenen Körper. Und ich bin mittlerweile rigoros, wenn es darum geht, Grenzen zu setzen. Mein Freundeskreis hat sich komplett verändert. Ich nehme schon lange nicht mehr jeden Kunden an, wenn es um eine längere Zusammenarbeit geht. Ich brauche die korrekten Menschen um mich herum, damit ich maximal beitragen kann. Eine echte Verbindung ist mir mit jedem Kunden super wichtig. Ja, und ich höre mehr auf meine Energie. Das war früher für mich undenkbar.

Frage 8: „Was ist das Besondere an einer längeren Zusammenarbeit mit dir?“

Ich arbeite nicht an der Oberfläche. Ich will verstehen, was bei dir wirklich los ist. Und zwar auf allen Ebenen. Ich arbeite mit Blutbildern, Darmanalysen, Mikronährstoffprofilen – aber ich arbeite auch mit deinen Gedanken, deinen Prägungen, deinem Nervensystem. Ich bin keine Mentorin, die dir einen Plan hinschmeißt. Ich gehe mit dir in dein System. Ich möchte, dass du wieder weißt, wer du bist. Wie dein Körper spürt. Wie er spricht. Und wie du ihm wieder zuhören kannst. Bei mir ist kein Kunde eine Nummer, sondern ein wichtiger Teil meiner persönlichen Welt. Wie ich vorhin schon sagte: Ich kann nicht oberflächlich. Und ich bin ehrlich: Das ist nicht immer leicht. Aber es ist echt. Und es wirkt.

Frage 9: „Warum bist du nicht Arzt oder Heilpraktiker geworden?“

Ja, zum Glück bin ich kein Arzt geworden. In dem System wäre ich nicht glücklich gewesen. Wenn man sich manche Leitlinien anguckt, was Ärzte also machen müssen, nur um rechtlich kein Problem zu bekommen. Da will ich nicht tauschen. 30 bis 80 Menschen am Tag durch eine Praxis durchlaufen lassen müssen – nicht mein Leben. Also bin ich froh, dass ich damit nichts zu tun habe. Außerdem ist das nicht mein Ansatz, Sachen zuerst mit Chemie zu dämpfen. Ich bin ja eher der natürliche Typ mit lass mal gucken, wo das Problem ist und dann gehen wir an die Wurzel. Die Heilpraktiker-Ausbildung habe ich gemacht. Aber das ist auch ein System, in dem ich sicherlich nicht glücklich geworden wäre. Ich hätte wieder eine Praxis vor Ort haben müssen. Dasselbe in grün. Alles sehr unmodern, unflexibel. Ich bin lieber unabhängig und kann in einem viel größeren Einzugsgebiet Einfluss nehmen.

Frage 10: „Was bringt dir eigentlich die Energiearbeit in deiner Begleitung?“

Ja, viele wissen gar nicht, dass ich schon lange parallel zu allem rund um Ernährung und Versorgung und Bewegung auch immer den Bereich Geist, Seele, Emotionen, also auch die mentale Gesundheit auf dem Schirm hatte. Und hier bin ich in unterschiedlichsten Verfahren und Methoden – sowohl mental als auch energetisch – ausgebildet. Die lasse ich immer individuell, so wie es gebraucht wird, in meine Begleitung einfließen. Das bringt Tiefe. Und Klarheit. Ich kann oft besser sehen, warum jemand bestimmte Muster hat. Warum Entscheidungen schwerfallen. Warum bestimmte Ernährungsformen nicht funktionieren. Oder warum jemand immer wieder gegen die eigene Energie lebt. Dieser Bereich steht gleichwertig neben den anderen. Du kannst ihn in meinen Augen nicht weglassen. Und mir ist es hier immer super wichtig, den Verstand mitzunehmen. Vielleicht liegt es daran, dass ich auch ein sehr logischer Mensch bin, aber ich brauche Veränderungen auf dieser tiefen Ebene. Ich habe da ein ganzes Arsenal an wunderbaren Werkzeugen, um zu sehen: Was brauchst du, um du selbst zu sein. Und das ist am Ende der Kern jeder Heilung. Du heilst dich selbst, wenn du einfach du selbst bist.

So. Das waren sie. Zehn Fragen zum Jubiläum. Und wenn du dir jetzt denkst: Krass, da habe ich mich in der einen oder anderen Frage selbst wiedererkannt – dann schreib mir gern per Mail. Ich freue mich immer, wenn ich nicht nur in ein Mikro spreche, sondern ein Echo bekomme. Danke, dass du wieder dabei warst. Danke, dass du diesen Podcast trägst. Danke, dass du suchst und gehst und auch trotz mancher Zweifel einfach weitermachst und weitergehst. Denn, das dürfen wir ja nicht vergessen, du bist der einzige Mensch, der alles ändern kann, was er will. Wir hören uns in Folge 101.

Als zertifizierte Fachberaterin für ganzheitliche Gesundheit & Ernährungsmedizin mit Schwerpunkt auf Hormone & Schilddrüse zeige ich dir, wie du dir auf natürlichem Weg deine Energie zurückholst.

Erfahre hier mehr über mich.

Du weißt, da geht noch mehr.

In deinem Körper.
In deinem Leben.


Der Newsletter ist kostenlos und jederzeit abbestellbar. Die Angabe des Vornamens ist freiwillig und nur für die persönliche Ansprache. Mehr Details in der Datenschutzerklärung.

Das könnte dir auch gefallen

Warum Arztbesuche oft nicht reichen

Viele Menschen vertrauen blind auf Arztbesuche – und merken trotzdem: „Mir geht es nicht besser.“ In dieser Folge erzähle ich dir wahre Kundengeschichten, die zeigen, warum Standard-Labortests und ärztliche Maßnahmen oft nicht ausreichen. Die Schilddrüse ist oft nur ein Symptom und dein Körper rebelliert, wenn Baustoffe, Mikronährstoffe und Balance fehlen. In dieser Folge erfährst du, wie Heilung passieren kann, wenn du ganzheitlich hinschaust – statt dich mit halben Wahrheiten zufriedenzugeben.

29. August 2025

Was dein fT4-Wert dir über deine Gesundheit verrät – und wann es kritisch wird

In dieser Episode geht es um den FT4-Blutwert im Zusammenhang mit Schilddrüsenfunktionen. Du erfährst, warum normale Blutwerte oft nicht ausreichen, um gesundheitliche Probleme zu identifizieren, und welche Symptome auf Schilddrüsenunter- oder Überfunktion hinweisen können. Natürlich geht es auch darum, was du alles tun kannst, um deine Blutwerte zu optimieren.

8. August 2025

Raus aus dem Funktionsmodus – rein in die Verbindung zu dir

Was, wenn Heilung nicht mit Laborwerten beginnt – sondern mit echter Verbindung zu dir selbst? In dieser Folge geht’s um Resonanz, um Gleichklang und darum, wieso Funktionieren kein Zeichen von Gesundheit ist. Eine ehrliche Folge über innere Wahrheit, Körpersignale und echte Veränderung.

11. Juli 2025

fT3: Der Power-Wert, den dein Arzt oft vergisst

Du fühlst dich müde, frierst ständig, dein Kopf ist wie in Watte – aber dein Arzt sagt: „Alles in Ordnung“? Dann hör besser nicht auf den Laborzettel, sondern auf deinen Körper. In dieser Folge zeige ich dir, warum der fT3-Wert – das aktive Schilddrüsenhormon – oft übersehen wird, obwohl er dir glasklar sagen kann, warum du dich so fühlst, wie du dich fühlst.

27. Juni 2025