Hey, schön, dass du wieder reinhörst. Ich möchte mit dir über etwas sprechen, das mich wirklich immer wieder aufregt. Und ich sage dir ehrlich, ich werde auch nicht müde, mich darüber aufzuregen. Es geht um Arztbesuche. Genauer gesagt um das, was dort nicht passiert. Zumindest oft. Viel zu oft passiert es nicht. Um all die Dinge, die nicht angeschaut werden, obwohl sie so entscheidend wären, wenn es darum geht, dass ein Mensch wirklich wieder gesund werden kann.
Ich erzähle dir dazu zwei Geschichten aus meiner Beratungspraxis. Wahre Geschichten natürlich. Und ich wette, dass auch du den Kopf schütteln wirst oder eine Erkenntnis hast. Denn wer kennt es nicht: Du gehst zum Arzt, es wird ein bisschen Blut abgenommen, ein paar Werte angeschaut und danach wird eine Entscheidung getroffen. Vielleicht eine, die dein Leben nicht unerheblich beeinflusst. Aber die ganze Wahrheit, die wird meistens dabei übersehen.
Story 1: Der Professor und die fehlenden Werte
Eine Kundin kommt mit ihrem Blutbild zu mir. Und das ist natürlich nicht irgendein Blutbild, sondern vom Professor Dr. XYZ. Privatarzt. Koryphäe. Es entsteht quasi der Eindruck von großer Kompetenz, ein Gefühl von Sicherheit. Aber, wenn wir uns mal die Schilddrüse anschauen: Was wurde da gemessen? Nur TSH und FT4. Genau, kein FT3.
Natürlich hat der Professor Doktor auch weitere Werte überprüft. Heraus kamen für mich ein Vitamin-D-Mangel und ein Eisenmangel. Achtung, seine Worte bei der schriftlichen Beurteilung: „Kein Hinweis auf einen Mangel an Vitamin D oder Eisen.“ Das ist das, was ich immer sage. Der Arzt guckt, ganz übertrieben gesagt, ob du noch lebst und irgendwo noch in der Norm bist. Dass die Zahlen auf dem Blatt aber für wenig Leistungskraft und wenig Energie stehen, fällt irgendwie hinten rüber.
Genauso, dass es auch zwei Stoffe sind, die für die Schilddrüse total wichtig wären. Apropos Schilddrüse, was war hier das Ergebnis? Der TSH war unter 1, der FT4 lag umgerechnet bei 37,5 Prozent. Und auf Basis dieser zwei Zahlen entschied der Professor, ihre L-Tyroxin-Dosis von 100 auf 75 zu reduzieren. Punkt. Keine weiteren Fragen. Keine weiteren Untersuchungen. Keine Mikronährstoffe. Nicht mal so Klassiker wie Selen und Zink.
Und genau da setzt bei mir die Wut ein. Denn wenn ich nicht weiß, wie viel FT3 überhaupt gebildet wird – also das aktive Hormon, das am Ende in jeder Zelle ankommt – dann kann ich auch nicht einschätzen, was diese 37,5 Prozent FT4 überhaupt bedeuten. Ich sehe eine Zahl im Raum und ohne Kontext.
Die Einnahme von L-Tyroxin allein hätte ja jetzt ihr Problem sowieso niemals gelöst. Zum Glück hatte sie auf mein Anraten zusätzlich auch noch weitere Tests gemacht. Darunter ein Vollblutstatus für Mikronährstoffe. Und was kam dabei raus? Riesen-Baustellen. Krasse Mängel bei Zink, bei Selen, bei Eisen, bei Magnesium. Und das war nur der Anfang, sie hat ja noch weitere Tests gemacht.
Jetzt denkst du dir vielleicht: Einzelfall? Aber mitnichten. Das erlebe ich ständig, dass Menschen mit diesen Blutbildern als „alles ist in Ordnung, nehmen Sie jetzt diese Dosis und bis zum nächsten Jahr“ nach Hause gehen.
Und jetzt kommt das Faszinierende: Zwei Wochen nach Beginn der gezielten Mikronährstoffgabe schrieb sie mir eine Rückmeldung. Weißt du, was sie sagte? Zehn Jahre lang hatten Orthopäden und Physiotherapeuten an ihrer Schulter und der Halswirbelsäule herumgedoktert – ohne Erfolg. Zehn Jahre. Und nach nicht mal 14 Tagen waren die Schmerzen weg.
Und das war ja noch nicht mal das Thema, wegen dem sie ursprünglich zu mir kam. Sie wollte etwas für ihre Schilddrüse tun, aber ihr Körper hat sofort gezeigt: Hier hat schon lange etwas gefehlt. Gib mir, was ich brauche, und ich fange an, mich selbst zu heilen.
Story 2: Die Frau mit dem kalten Knoten
Eine andere Kundin kam mit einem riesigen kalten Knoten in mein Mentoring. Bevor sie gebucht hat, hat sie mich gefragt: „Kennst du dich damit überhaupt aus?“ Ja, was soll ich sagen? Meine Antwort war: Eigentlich ist mir das egal, mit welcher Schublade jemand zu mir kommt. Ich mache sowieso immer dasselbe.
Was meine ich damit? Ich schaue, was dem Körper fehlt. Und dann gebe ich ihm das, was er braucht, um sich selbst zu regulieren. Das ist so einfach, tatsächlich. Und das mache ich ja nicht nur bei Darm und Leber und bei den Mikronährstoffen. Das mache ich ja auch über die Ernährung, bei emotionalen Themen, bei mentalen Themen. Denn der Körper funktioniert nie isoliert.
Diese Frau war natürlich verzweifelt. Sie war von Arzt zu Arzt gerannt. Sie hatte sich super eingelesen. Sie war extrem gut vorbereitet, richtig kompetent in ihrem Thema. Aber, was haben ihr alle gesagt? Eine OP ist unausweichlich.
Und weißt du, was das Tragische daran ist? Sie hat gespürt, dass das nicht ihr Weg ist. Natürlich kann eine Operation am Ende sinnvoll und sogar nötig sein. Verstehe das also nicht falsch. Aber diese Frau und ich teilen dieselben Werte. Und dazu gehört auch: Wenn eine OP, dann natürlich nur, wenn alle anderen Wege ausgeschöpft sind.
Also haben wir alles angeschaut. Und wieder dasselbe Bild: massiver Mikronährstoffmangel, eine Darmflora, die aus dem Gleichgewicht ist, Stress ohne Ende – natürlich auch nicht zuletzt wegen der Arztrennerei und der Sorgen über eine OP. Und für mich ist das die logische Konsequenz: Wenn die Baustoffe fehlen, funktioniert der Körper nicht mehr.
Dann entstehen Symptome, dann entstehen Krankheiten. Mal hier, mal dort. Sie hat den Knoten recht lange beobachten lassen. Kein Arzt sagte ihr, dass die Ursache Mikronährstoffmängel sein können. Und selbst ein Arzt hätte mal irgendwann ans Jod denken können.
Also da machen wir uns doch mal nichts vor. Irgendwann kann man doch nur noch annehmen, dass die OP mehr gewünscht ist als eine natürliche Heilung. Dafür sprechen ja am Ende auch die OP-Zahlen in Deutschland, die für ein so kleines Land im Vergleich echt heftig sind.
Und noch krasser ist, dass bei dieser Kundin die Schilddrüse nie ein Problem war. Ihre Werte waren gut, keine Hashimoto, keine Unterfunktion. Einfach nur ein großer Knoten. Und der Knoten wird natürlich irgendwann wegen seiner Vergrößerung ein Problem. Aber eigentlich ist er ja ein Symptom gewesen. Ein wachsendes Symptom. Ein Zeichen, dass der Körper schon lange geschrien hat: „Hey, hier, mir fehlt was, hallo.“
Ganzheitlicher Blick statt Symptombehandlung
Und damit sind wir ja immer wieder mitten in meiner Kernaussage. Die Schilddrüse ist für mich in vielen Fällen gar nicht das eigentliche Problem. Auch sie ist ein Symptom. Sie zeigt dir, dass im System etwas nicht stimmt. Und genau das wird in der klassischen Medizin oft übersehen.
Da wird auf einzelne Werte geschaut. Da wird die Dosis angepasst. Aber niemand fragt: Warum ist das denn so? Wo fehlen Baustoffe? Wo sind die Verbraucher?
Denk dran, wir haben einen Grundbedarf an Nährstoffen. Ob der jetzt schon geliefert wird, das steht auf dem einen Blatt. Aber wir haben ja auch Verbraucher. Stress ist ein riesiger Verbraucher. Ständige Sorgen sind ein Verbraucher. All die inneren Dauerschleifen, das Grübeln, das sich im Kreis drehen – alles Verbraucher.
Ärger auf der Arbeit, das Gefühl vom Gefangensein im Job, in einer Beziehung, was auch immer – alles Verbraucher. Nicht aussprechen dürfen oder können, was gesagt werden müsste – Verbraucher.
Und wenn der Bedarf groß ist und dann kommen noch Verbraucher dazu und du lieferst nicht nach, dann ist doch klar, dass dein Körper irgendwann nicht mehr kann, dass er rebelliert.
Ich werde nicht müde, das zu betonen: Wir müssen ganzheitlich hinschauen. Wir müssen schauen, was fehlt, und zwar auf allen Ebenen. Und dann müssen wir das Beste rausholen und ergänzen.
Symptome verschwinden, wenn das Puzzle vollständig ist
Ja, bei mir steht „Schilddrüse“ auf dem Schild. Aber was kommt alles zu mir? Schilddrüse und Rheuma, ADHS, Fibromyalgie, also diese Nervenschmerzen, Osteoporose, Migräne, chronische Schmerzen und vieles mehr. Das sind überall dieselben Muster. Der Körper schreit nach Baustoffen, nach Balance, nach echter Versorgung, nach Einklang.
Und solange das nicht gesehen wird, drehen wir uns im Kreis.
Was mich dabei so traurig macht: Menschen fühlen sich alleingelassen. Sie gehen von Arzt zu Arzt, bekommen Rezepte, manchmal sogar nur einen lapidaren Satz wie „alles ist in Ordnung“. Aber sie fühlen sich nicht in Ordnung. Sie wissen, dass etwas nicht stimmt.
Ich saß gestern beim Italiener. Als mein Mann bezahlen ging, hörte ich das Gespräch am Nachbartisch. Da sagt die Frau zu ihrem Mann: „Ja, sie rennt von Arzt zu Arzt. Sie hat eine Diagnose. Warum kann ihr denn keiner helfen?“
Also dieses Thema ist omnipräsent. Und es wird nicht besser. Und es regt mich auf.
Manche Menschen kommen dann zu mir und ich schaue hin. Und ich sehe sofort: Das Puzzle ist nicht vollständig. Da fehlen Teile. Aber wenn wir anfangen, diese Teile einzusetzen, dann passiert Heilung. Natürlich nicht über Nacht, aber Schritt für Schritt.
Und weißt du, was dann auch oft passiert? Menschen schreiben mir nach ein paar Wochen – wie diese Kundin das getan hat –, dass Beschwerden verschwinden, mit denen sie schon zehn Jahre gelebt haben. Schulterprobleme, Kopfschmerzen, Schlafstörungen. Dinge, die sie längst akzeptiert hatten. An die sie sich so gewöhnt hatten, dass sie sie gar nicht mehr aufgezählt hätten, wenn man gefragt hat: Wo hakt es denn bei dir?
Und das ist immer wieder der Moment, der mich motiviert. Das ist der Grund, warum ich nicht müde werde, darüber zu sprechen.
Was du aus diesen Geschichten mitnehmen kannst
Also, was kannst du jetzt aus diesen Geschichten mitnehmen?
- Verlass dich nicht auf einzelne Werte. TSH und FT4 allein sagen wenig.
- Ohne FT3, ohne Mikronährstoffe, ohne den Blick auf das Ganze fehlt dir die halbe Wahrheit.
- Dein Körper ist und bleibt ein Orchester. Wenn ein Instrument fehlt, klingt das ganze Stück falsch. Es reicht nicht, nur die erste Geige zu stimmen. Du brauchst das ganze Zusammenspiel.
Wie du bei der einen Kundin auch gesehen hast: Vertraue deinem Gefühl, wenn dir jemand sagt, „das ist unausweichlich“, aber du spürst, dass es noch andere Wege geben muss. Hör auf diese Stimme. Diese Stimme ist weiser, als du denkst.
Natürlich sind Baustoffe entscheidend. Ohne Zink, ohne Selen, ohne Eisen, ohne Magnesium und ohne viele, viele andere – wie soll dein Körper seine Arbeit machen? Es ist ja wie ein Haus ohne Steine. Das hält nicht.
Und der wichtigste Punkt: Heilung ist immer ganzheitlich. Es geht nicht nur um Ernährung. Nicht nur um Tabletten. Nicht nur um Blutwerte. Es geht immer um Körper, Geist und Seele gemeinsam.
Diese Verbindung wird immer schwächer, wenn du nicht aktiv daran arbeitest. Das ist leider so – den Umständen geschuldet, in der Zeit, in der wir heute leben. Und wir müssen wieder zurückfinden zu uns und zu dieser Verbindung.
Dein Körper spricht mit dir
Also, wenn du aus dieser Folge nur eins mitnimmst, dann das: Dein Körper ist nicht gegen dich. Er zeigt dir nur, dass etwas nicht stimmt.
Deine Aufgabe ist es, genauer hinzuschauen, die Verbraucher zu reduzieren, die Baustoffe aufzufüllen. Genau hinzuhören, was er dir sagen will. Er spricht mit dir. Er sagt dir, was er braucht. Und dann passiert etwas, das kein Medikament allein jemals schaffen wird: Dein Körper beginnt, sich selbst zu regulieren.
Und genau das wünsche ich dir. Dass du wieder spürst: Ich bin nicht ausgeliefert. Ich kann etwas tun. Ich kann meinem Körper das geben, was er braucht. Heilung passiert nicht durch Wegschauen.
Du weißt, wie das ist. Alles, was man unter den Teppich kehrt, wird irgendwann ein riesiger Huppel, über den man stolpert. Also: Heilung passiert nur, wenn wir das Ganze betrachten.
Einladung zur Vitalanalyse
Und wenn du wirklich mal einen Blick aufs Ganze haben willst, dann buch dir eine Vitalanalyse bei mir. Den Link findest du in den Shownotes.
Ganz ehrlich: Dieses Gespräch wirst du mit deinem Arzt nie führen, weil dort einfach nicht die Zeit und die Tiefe da ist. Ich habe die Analyse lange so günstig angeboten, weil ich wollte, dass möglichst viele diese Chance haben. Aber mein Kalender ist so voll, dass ich das nicht mehr aufrechterhalten kann.
Wenn du also das Gefühl hast, eigentlich will ich das schon lange … mach es jetzt, bevor sich die Vitalanalyse verändert und auch der Preis deutlich steigen wird.
Danke, dass du wieder dabei warst. Danke, dass auch du nicht müde wirst, Antworten zu finden. Und wenn du das Gefühl hast, diese Folge könnte jemand anderem helfen, dann teile sie gern. Denn je mehr Menschen verstehen, dass es immer ums Ganze geht, desto mehr Menschen können zurück zu echter Gesundheit finden.
Und lass der Folge unbedingt eine Fünf-Sterne-Bewertung da, wenn sie dir gefallen hat. Wir zwei hören uns in der nächsten Folge. Und denk dran: Du bist der einzige Mensch, der alles ändern kann, was er will. Bis bald.