Hallo, schön, dass du wieder da bist. Ja, wir haben Mitte Januar und die Frage ist: Hältst du noch an deinen Neujahrsvorsätzen fest oder sind die vielleicht, wie bei vielen anderen, wie ich schon gehört habe, auch bei dir schon wieder gekippt? Keine Sorge, ich verurteile niemanden. Ganz im Gegenteil. Ich erzähle dir heute eine Geschichte über mich selbst und die wird dich vielleicht überraschen.
Denn ich mache jedes Jahr über die Jahreswende etwas, das die meisten für völlig bekloppt halten würden. Ich lasse absichtlich alles schleifen. Zwei bis drei Wochen lang werfe ich meine gesamten Routinen über den Haufen. Ernährung? Egal. Nahrungsergänzung? Auf Pause. Sport? Weitestgehend gekippt. Ja, ich war zwar ein paar Mal laufen, aber das hilft am Ende auch nicht wirklich weiter, wie du gleich noch sehen wirst.
Ich lebe also diese zwei bis drei Wochen lang ein richtiges Lotterleben. Und weißt du was? Ich liebe dieses Experiment. Und warum ich es liebe, das erzähle ich dir jetzt natürlich.
Wenn Routinen fehlen und der Körper reagiert
Also, nach zwei bis drei Wochen ohne meine Routinen geht es mir grundsätzlich richtig schlecht. Aber das ist nicht so richtig schlecht im Sinne von krank. Ich liege also nicht im Bett oder habe Fieber oder irgendwas. Sondern richtig schlecht im Sinne davon, wie ich mich eigentlich in meinem Leben und in meinem Körper fühle.
Und das ist ein riesiger Unterschied. Ich merke, dass ich schlapper werde. Die Energie geht runter, mein Schlaf verschiebt sich, weil ich abends länger aufbleibe, länger am Bildschirm hänge. Die fehlende Nahrungsergänzung merke ich komplett und das Sportprogramm fehlt tatsächlich auf ganzer Linie.
Das Essen macht mich träge. Ich hänge ab und fühle mich wie eine Couchpotato und bekomme schon Rückenschmerzen, weil mir die Bewegung fehlt. Ja, kleiner Spoiler: Der Spaß hat sich natürlich ganz galant in 2,5 Kilogramm plus festgesetzt. Aber darum soll es nicht gehen, das interessiert mich auch gar nicht.
Mentale Veränderungen und alte Muster
Es passiert nämlich noch etwas, das ich wie in einem Film beobachten kann. Diese dunklen Wolken ziehen auf, je mehr Zeit vergeht. Alles wird irgendwie grau und es kommen ganz komische Gedanken, negative Gedanken. Ich verliere die Verbindung zu mir selbst. Ich bin gar nicht mehr richtig bei mir. Es ist, als würde ich neben mir stehen und mich selbst beobachten, aber ohne wirklich präsent zu sein.
Und genau dann wird mir jedes Mal aufs Neue bewusst: So leben wahnsinnig viele Menschen. Nicht zwei bis drei Wochen im Jahr als Experiment, sondern dauerhaft. Ich war ja selbst früher dauerhaft in diesem Zustand, jahrzehntelang. Ich hatte überhaupt keine Verbindung zu mir. Schlechte Ernährung, weniger Bewegung, meine Nährstoffmängel, schlechter Lifestyle.
Na klar habe ich noch funktioniert und na klar habe ich meinen Alltag durchgezogen, aber ich war gar nicht wirklich da. Dafür aber war die schlechte Stimmung mein Begleiter. Und das Krasse ist, ich wusste es damals ja nicht. Ich dachte, naja, so ist das Leben eben. So fühlt es sich an, erwachsen zu sein. Das ist normal. Das sind die Umstände, das ist der Job, der Stress, was auch immer.
Der Wendepunkt durch Selbstfürsorge
Erst als ich angefangen habe, mich wirklich um mich zu kümmern, als ich meine Ernährung angepasst habe, als ich wieder regelmäßiger Sport gemacht habe, als ich meinen Schlaf ernst genommen habe, erst da habe ich gemerkt: Oh mein Gott, das Leben kann sich ganz anders anfühlen.
Und genau deshalb mache ich dieses Experiment jedes Jahr. Um zu spüren, wie schnell ich in diesen Zustand zurückfallen kann. Um zu spüren, wie sehr mein Körper mittlerweile streikt. Denn genau dann, genau in diesem Moment, wenn es mir so richtig beschissen geht, könnte ich eine Party feiern. Warum? Weil das ganz klar bedeutet: Mein Körper ist gar nicht mehr daran gewöhnt, ein Leben zu führen, wie es ganz viele Menschen tagtäglich tun.
Meine Routinen und meine Standards, die ich aufgebaut habe, die haben sich so tief in mein zelluläres System eingebrannt, dass alles andere gar nicht mehr in Frage kommt. Mein Körper sagt mir ganz klar: Stopp, bis hierhin und nicht weiter. Das ist nicht unser Normal. Das wollen wir nicht mehr.
Und das ist für mich jedes Jahr aufs Neue die größte Motivation, genau das zu tun, was ich den Rest des Jahres regelmäßig tue.
Der Weg zurück in die Energie
Aber das will ich dir auch gar nicht verschweigen: Selbst mir fällt es nach zwei bis drei Wochen so schwer, den Arsch wieder hochzukriegen. Ich sage es dir. Das Erste, was ich wieder aufgenommen habe, war meine Ernährung. Ich habe also wieder angefangen, mich vernünftig zu ernähren. Echte Lebensmittel, die richtigen Nährstoffe. Und ja, man glaubt es kaum, innerhalb von zwei, drei Tagen war diese bleierne Trägheit weg.
Diese schwere, müde Energie, die mich die ganze Zeit begleitet hatte, war verpufft. Ich konnte wieder klar denken. Und dann habe ich meine Nahrungsergänzung wieder genommen. Und das war der Moment, wo ich dachte: Wow, jemand schaltet die Lichter in meinem Gehirn an.
Es ist tatsächlich so, und das klingt jetzt vielleicht übertrieben, aber genauso fühlt es sich für mich an, als würde das ganze Nervensystem wieder anfangen zu blinken, zu blitzeln und zu funkeln. Alles wieder besser verdrahtet. Die Synapsen feuern, die Verbindungen sind wieder da.
Ja, und mit dieser körperlichen Veränderung kommt natürlich auch eine ganz andere Lebenseinstellung. Plötzlich ist da wieder Motivation. Plötzlich habe ich wieder Lust, Dinge anzupacken. Die dunklen Wolken, naja, weg. Die negativen Gedanken, verschwunden.
Training, Alter und Realität
Und dann kam das erste Kraft-Ausdauertraining. Boah, das tat richtig weh. Ich dachte, das kann nicht wahr sein. Also vor vier Wochen hast du das noch galant über eine Stunde durchgezogen und hast dich perfekt gefühlt und jetzt fühlst du dich hier wie eine Oma und kackst ab. Und auch das, das ist so schön.
Gut, mit Sicherheit geht es jedem, der 25 oder Anfang 30 ist, anders. Aber davon bin ich nun mal weit entfernt. Es wird nicht besser, es wird immer ein Stückchen Arbeit bleiben. Was mich aber immer wieder beeindruckt, ist, wie schnell dieser körperliche Verfall in so kurzer Zeit passiert.
Und genauso schnell, wie ich rauskomme, komme ich aber am Ende auch wieder rein. Aber nur, weil meine Zellen sich erinnern. Das ist ja wie nach jeder OP. Menschen, die sich viel bewegen und vorher schon sehr aktiv waren und sich um sich gekümmert haben, sind ja auch statistisch gesehen viel schneller wieder in ihrem vorherigen Leben.
Ich habe also das dritte Training dieser Art heute Morgen absolviert. Von Training eins auf Training zwei auf Training drei. Das waren schon Riesensprünge. Ich habe mich natürlich heute schon deutlich besser gefühlt als die Oma an Tag eins. Und deshalb bin ich natürlich wieder auf dem richtigen Weg. Gott sei Dank.
Das Fundament für Lebensqualität
Wir halten also fest: Die Ernährung hat mich wieder zum Leben erweckt. Die Nahrungsergänzung hat die Lampen eingeschaltet und der Sport bringt meinen Körper wieder in Form. Licht am Ende des Tunnels? Nein. Ich bin wieder im Licht.
Es ist also so viel, was man machen kann. Und ich möchte dich damit inspirieren. Und ich möchte, dass du siehst: Mir geht es ganz genauso wie dir auch. Ich muss dann auch den Arsch hochkriegen.
Ich sage das ja nicht umsonst sehr häufig: Ich bin von Grund auf der faulste Mensch, wenn es irgendwie geht. Ich mache Sachen nur konstant, wenn sie einen richtig guten Grund haben und einen richtigen Boost an Lebensqualität bringen.
Und deshalb ist es für mich essentiell, dass du das Fundament wirklich gut hinbekommst. Und das Fundament ist Schlaf, Ernährung, Bewegung, Nahrungsergänzung, wenn du Mängel hast. All diese Dinge sind so essentiell für dein Gefühl in deinem Körper, wie du dich wahrnimmst, was du wahrnimmst, was dein Kopf dir erzählt.
Also das, was die Quatschmaschine in deinem Kopf dir den ganzen Tag erzählt, ist in dem einen Zustand völlig anders als in dem anderen Zustand. Das ist immer wieder überraschend spannend.
Erfahrungen aus der Praxis
Ich habe auch diese Woche mit zwei bis drei Kundinnen kurz darüber gesprochen. Und auch da habe ich die Rückmeldung bekommen: Es tut gut, mal eine Auszeit zu nehmen, aber es ist krass, wie sehr man das vermisst.
Eine Kundin sagte quasi: Wahnsinn, was sich in der kurzen Zeit im Mentoring schon verändert hat. Mein Körper ruft jetzt schon danach, vernünftig ernährt zu werden, Nahrungsergänzungen zu bekommen und sich regelmäßig zu bewegen.
Und das ist das, was ich meine. Wenn der Körper gut versorgt ist, wenn du gut versorgt bist, kommt die Motivation aus dir selbst heraus. Du willst das weitermachen, weil es einfach perfekt ist. Da sitzt der Körper am längeren Hebel. Wie schön ist das?
Zum Abschluss
So, das ist es, was ich dir zum Start des Jahres 2026 mitgeben wollte, falls du mit deinen Zielen noch dran bist. Bleib auf jeden Fall dran. Das Einzige, womit du gewinnst, ist Konsistenz. Mach konstant weiter, bis es für dich eine fixe Routine geworden ist. Eine Routine, die du dir, wie du siehst, gar nicht mehr abgewöhnen kannst.
Und falls du aufgegeben haben solltest oder kurz davor bist, mein guter Rat ist: Überprüf doch mal, was dir wirklich fehlt, wo es dir wirklich fehlt. Du kannst die Lampen einschalten. Das ist möglich. Das sehe ich immer wieder mit den Menschen, mit denen ich arbeite. Das sehe ich auch immer wieder bei mir selbst.
Und wenn du wissen willst, wie das geht, dann schaue dir mein gratis Videotraining an, wie du in sieben Schritten deine Schilddrüse optimierst. Und nein, es ist nicht schwer, das Ganze zu regeln, anzufangen und diesen Weg zu gehen. Denn du kannst alles ändern, was du willst. Da hat sich auch im neuen Jahr nichts dran geändert.
Also, bis zur nächsten Folge und bleib dran.


