Hashimoto Ursachen - was oft nicht bedacht wird!

 

Du hast die Diagnose Hashimoto bekommen und fragst dich: „Wieso ich?“ „Woher kommt das denn?“

Die Ursachen von Hashimoto erkläre ich dir in diesem Beitrag.

Und am Ende verrate ich dir, die eine aus meiner Erfahrung wichtige Ursache, die in der Schulmedizin gar nicht beachtet wird. 

 

Keine Zeit fürs Video? Du liest lieber? Kein Problem:

 

Was ist eine Hashimoto-Thyreoiditis?

Eine Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung. Das heißt, der Körper beginnt aus noch unbekannten Gründen, Antikörper gegen Eiweiße der Schilddrüse zu bilden. Dieser Prozess führt zur chronischen Entzündung der Schilddrüse. Aus Sicht der Schuldmedizin liegt bei dieser Erkrankung eine genetische Erbanlage vor.  Aus diesem Grund kommt sie natürlich auch familiär gehäuft vor.

Letztlich kam auch ich so zur Diagnose. Als mein Arzt damals hörte, dass meiner Mutter große Teile der Schilddrüse entfernt wurden, ließ er mich bei einem Spezialisten durchchecken. Ich erhielt die Diagnose Hashimoto. 

Gut, damals war ich noch jung und hab das nicht groß hinterfragt. Mir waren also die verschiedenen Ursachen überhaupt nicht bekannt. Zum Glück hat sich das später verändert und so konnte ich Einfluss auf den weiteren Verlauf nehmen.

 

Ursachen aus Sicht der Schulmedizin

Diese Ursachen werden allgemein aufgeführt:

schuldmedizinisch benannte Ursachen für Hashimoto

 

Wie du siehst, gibt es viele Möglichkeiten, die für die Erkrankung ursächlich sein können. Sieht also erstmal so aus, als könnte jeder betroffen sein. Eigenartig ist allerdings, dass es vorwiegend Frauen betrifft. Sollte also ausgerechnet bei Frauen genetisch etwas so gestaltet sein, dass sie extrem häufiger betroffen sind?

Nein! Denn lass uns nochmal den ersten Gedanken aufgreifen. Hashimoto ist eine Erkrankung des Immunsystems. Und was schwächt das Immunsystem am meisten?

 

Stress als Ursache für Hashimoto

Genau: Stress. Du kannst bei vielen Dingen einen Hebel ansetzen, Stress ist allerdings der größte Hebel. Wobei ich da genau sein möchte. Es gibt nämlich einmal den Stress, den du spüren kannst - durch eine hohe Alltags- oder auch Arbeitsbelastung. 

 

Stress auf verschiedenen Ebenen

Und dann gibt es noch den Stress auf körperlicher Ebene. Den erzeugst du zum Beispiel auch durch das, was du isst. Und das, was du isst, hat natürlich einen großen Einfluss auf deine Darmgesundheit. Und das Immunsystem sitzt mit dem größten Anteil im Darm.

Der Stress, den du spürst, hat ebenfalls Auswirkungen auf deine Verdauung und deinen Darm. Werden langfristig Stresshormone ausgeschüttet, sorgt dein Nervensystem dafür, dass du nur noch im „Überlebensmodus“ bist und da steht nunmal die Verdauung und die optimale Nährstoffaufnahme total im Hintergrund. 

 

Wie du Stress bewertest

Wie du Stress erlebst, ist auch ein wichtiger Faktor. Vielleicht kennst du das: Einige Menschen gehen mit einer stressigen Situation relativ gelassen um und andere werden komplett aus der Bahn geworfen. Hier ist es also auch die Bewertung einer Situation, die dazu führt, wie du die Situation empfindest. 

Der Stressfaktor wird zwar in der Schulmedizin hier und da bereits berücksichtigt, allerdings werden immer noch viel zu oft irgendwelche Blutwerte behandelt als der Mensch selbst.

 

Warum sind Frauen häufiger von Hashimoto betroffen?

Na und warum trifft es nun Frauen häufiger? Ganz einfach, sie sind anders gestrickt. Sie stellen sich und ihr Leben häufig viel mehr infrage. Sie wollen gut genug sein, geliebt sein, toll im Job sein, eine super Mutter sein, eine gute Freundin, eine gute Ehefrau, optisch nicht altern und attraktiv bleiben.  Alles muss in allen Lebensbereichen rund laufen, auch der Haushalt muss Schuss bleiben. Dabei können insbesondere Frauen sehr häufig keine Grenzen setzen. Sie sagen viel zu oft Ja und viel zu selten Nein. Das erzeugt sehr viel Stress.

 

Die Ursache, die oft NICHT bedacht wird

Kommen wir zu einer Ursache, von der ich feststellen musste, dass sie super wichtig ist, aber in der Schulmedizin keine Beachtung findet.

Die Schilddrüse als eines der wichtigsten Organe im Körper, steht für Leistungskraft und Vitalität, für eine Art Gaspedal im Körper. Sie und ihre Hormone sind an so vielen wichtigen Körperprozessen beteiligt. 

Sie steht aber auch für Emotionalität. Sie reagiert sehr empfindlich auf jegliche Störung, ob im Innen oder im Außen. Sie hat einen großen Einfluss auf das Gefühlsleben und wird gleichzeitig auch extrem von Gefühlen beeinflusst.

Mit ihr wird der Ausdruck - sowohl sprachlich als auch kreativ verbunden. Es geht um das, was wir sind und wie wir das erkennen und in die Welt bringen. Es geht also um unseren Kern, um die Essenz von allem. 

 

Emotionale Fragen können hilfreich sein

Wenn du also eine Hashimoto hast oder auch eine Schilddrüsenunterfunktion, in der sich viele Hashimoto-Betroffene ja ebenfalls immer wieder befinden, dann schau mal, wie diese Fragen auf dich wirken:

 

Emotionale Fragen bei Hashimoto

 

Und da im Leben alles wie Zahnräder ineinandergreift, sind genau diese inneren Zerwürfnisse, die massive Auswirkungen auf deine Schilddrüse haben, wiederum ein extremer Stressfaktor. Denn dein Körper macht zwischen Gedanken und Realität keinen Unterschied. Für ihn ist alles real. 

Vielleicht helfen dir diese Ansätze, deine Hashimoto auch noch einmal in einem anderen Licht zu betrachten. Ich bin überzeugt, dass du einen Schritt weiterkommst, wenn du dich mit den Fragen mal in Ruhe beschäftigst.

Denk immer dran, du kannst alles ändern, was du willst. 


Über die Autorin

Nadine Kranz ist Expertin für Schilddrüsen- und Hormongesundheit. Sie hilft Frauen, ihre Hashimoto oder Schilddrüsenunterfunktion mit individuell optimierter Ernährung und ein paar kleinen Veränderungen in der Lebensweise effektiv und nachhaltig zu verbessern. 

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